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Klimabewegung kämpft mit "Climate Hushing" – Selbstzensur bremst Fortschritt
Foto: skigh_tv / Pexels
Natur & Umwelt

Klimabewegung kämpft mit "Climate Hushing" – Selbstzensur bremst Fortschritt

Klimawissenschaftlerin Katharine Hayhoe und Adam Met, Musiker der Band AJR und Gründer von Planet Reimagined, thematisieren ein Problem, das die Klimabewegung von innen heraus schwächt: sogenanntes "Climate Hushing". Dabei handelt es sich um die Selbstzensur von Klimakommunikation aus Angst vor Kritik durch…
Autor
Redaktion
Veröffentlicht
29. September 2026
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Natur & Umwelt

Klimawissenschaftlerin Katharine Hayhoe und Adam Met, Musiker der Band AJR und Gründer von Planet Reimagined, thematisieren ein Problem, das die Klimabewegung von innen heraus schwächt: sogenanntes "Climate Hushing". Dabei handelt es sich um die Selbstzensur von Klimakommunikation aus Angst vor Kritik durch Mitstreiter innerhalb der eigenen Bewegung.

In einem Gespräch auf der Plattform Talking Climate argumentieren die beiden, dass interne Kritik an der Art und Weise, wie Verbündete über Klimawandel sprechen, vom gemeinsamen Ziel ablenkt. Die Bewegung verliere den Fokus auf konkrete Lösungen, wenn Energie stattdessen in Debatten über die richtige Kommunikationsweise fließe.

Das zentrale Argument der beiden: "Let perfect be the enemy of good" – das Streben nach perfekter Sprache und perfekten Botschaften darf nicht zum Hemmschuh werden. Die Forderung lautet, Verbündete nicht für abweichende Formulierungen zu sanktionieren, sondern die gemeinsame Stoßrichtung in den Vordergrund zu stellen.

Hayhoe und Met argumentieren, dass die Bewegung genug äußere Hindernisse zu überwinden habe, ohne sich selbst zu behindern. Weniger Zeit für interne Auseinandersetzungen, mehr Energie für die Umsetzung von Lösungen – das ist ihr Appell an die Klimabewegung.

Das vollständige Gespräch ist Teil des Video-Formats auf Talking Climate verfügbar und richtet sich an zahlende Abonnenten, die damit weitere Inhalte dieser Art unterstützen.

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