Seerosen sind durch diese "Luftröhren" bestens an den Lebensraum Wasser angepasst. Die Weiße Seerose besiedelt stehende oder langsam fließende Gewässer wie Seen, Teiche und die Altwässer von Flüssen. Die schöne Pflanze ist selten und daher geschützt. Ihr Wurzelstock kann bis in eine Tiefe von drei Metern reichen. Aus ihm entwickelt sie Blätter und Blüten, die dank der langen Stiele auf der Wasseroberfläche schwimmen. Diese Stiele sind elastisch, so dass sich die Pflanze an wechselnde Wasserstände anpassen kann. Ihre großen, herzförmigen Blätter sind auf der Oberseite mit Wachs überzogen: Von ihnen perlt das Wasser einfach ab. Die recht großen Blüten, die sich von Juni bis August zeigen, sind weiß mit auffallenden gelben Staubblättern und duften angenehm. Sie sind nur tagsüber geöffnet. In geschlossenem Zustand werden sie von vier braungrünen Kelchblättern umhüllt.

Bild: Foto: Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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