Krebse
Natur & Umwelt

Krebse

Bild: Foto: Rbrechko, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Krebse sind leicht von den sechsbeinigen Insekten und den achtbeinigen Spinnen zu unterscheiden: Die meisten besitzen fünf Paar Schreitbeine. Das vordere Beinpaar ist bei vielen Krebsen zu kräftigen Scheren umgebildet. Die Krebse haben auch noch eine Reihe kleiner Schwimmfüße. Auffällig an den Krebstieren sind ihre Antennen. Sie erinnern an die Fühler der Insekten. Krebse haben zwei Paar Antennen. Das zweite Antennenpaar ist oft sehr lang wie beim Hummer oder der Languste. Als Wassertiere atmen Krebse mit Kiemen. Auch Krebse, die an Land leben, haben die Kiemenatmung beibehalten.

Wassertiere

Die Krebse sind leicht von den sechsbeinigen Insekten und den achtbeinigen Spinnen zu unterscheiden: Die meisten besitzen fünf Paar Schreitbeine. Das vordere Beinpaar ist bei vielen Krebsen zu kräftigen Scheren umgebildet. Die Krebse haben auch noch eine Reihe kleiner Schwimmfüße. Auffällig an den Krebstieren sind ihre Antennen. Sie erinnern an die Fühler der Insekten. Krebse haben zwei Paar Antennen. Das zweite Antennenpaar ist oft sehr lang wie beim Hummer oder der Languste. Als Wassertiere atmen Krebse mit Kiemen. Auch Krebse, die an Land leben, haben die Kiemenatmung beibehalten.

Gepanzerte Ritter

Das Auffälligste an den großen Krebsen ist ihr Panzer. Er besteht aus Chitin wie das Körpergerüst der Insekten. In diesen Panzer sind noch Kalkteilchen eingelagert, so dass er ganz starr ist. Deshalb heißen die Krebse auch Krustentiere. Der Panzer schützt den Krebs vor Feinden. Er wird ihm aber auch immer wieder zum Gefängnis. Wenn ein Krebs wächst und größer wird, wächst sein Panzer nicht mit. Dann muss er die alte Hülle verlassen. Der Krebs häutet sich. Es dauert eine Weile, bis der neue Panzer fest und hart geworden ist.

Große und kleine Krebse

Man unterscheidet die Krebse nach der Länge ihres Hinterteils. Danach unterteilt man sie in Langschwanzkrebse, Mittelkrebse und Kurzschwanzkrebse. Die großen Krebse wie der Flusskrebs, der Hummer oder die Strandkrabbe sind den meisten bekannt. Es gibt aber eine fast unvorstellbare Zahl von kleinen Krebsen. Manche von ihnen werden kaum einen Millimeter groß wie der Wasserfloh. Die Japanische Riesenkrabbe dagegen wird mit ihren 1,50 Meter langen Beinen so groß, wie ein Pony hoch wird! Und auch der Hummer gehört mit einem halben Meter Länge nicht gerade zu den Zwergen unter den Krebsen.

Ei - Larve - Krebs

Krebse entstehen aus Eiern. Die höher entwickelten Krebse legen nur ein paar hundert Eier. Diese kleben sie an ihren Schwimmbeinen unterhalb des Schwanzes fest und tragen sie mit sich herum. Bei einigen Arten schlüpfen daraus sofort die jungen Krebschen. Sie klammern sich oft noch ein bis zwei Wochen an den Beinen der Mutter fest. Meist schlüpfen aus den Krebseiern aber zuerst Larven. Diese schwimmen im Wasser umher. Die Larven entwickeln sich nach mehreren Häutungen zu fertigen Jungkrebsen. Sehr viele Larven werden von Fischen und anderen Tieren gefressen. Deshalb legen viele Krebsweibchen bis zu 100.000 Eier.

Arten im Überblick

Es gibt über 40.000 Arten von Krebstieren

Zehnfußkrebse
Kurzschwanzkrebse (Krabben):rund 5.000 Arten
Langschwanzkrebse:rund 1.300 Arten
Garnelen:rund 2.000 Arten
Mittelkrebse:rund 1.700 Arten
Kleinkrebse
Rankenfußkrebse:rund 1.300 Arten
Ruderfußkrebse:rund 8.500 Arten
Blattfußkrebse:rund 640 Arten
Muschelkrebse:rund 12.000 Arten
Flohkrebse:rund 3.000 Arten
Asseln:rund 4.000 Arten

Mit bis zu 1,50 m Beinlänge ist die Japanische Riesenkrabbe der größte aller Krebse. Der kleinste Krebs hingegen ist nur 0,5 mm lang es ist der Wasserfloh.

Buch-Tipps

N.N.
Bertelsmann Kinder-Tierlexikon
Bertelsmann Lexikon Institut Januar 2002
288 Seiten
19,95 €
ab 6 Jahren
Buch bestellen

Mehr aus Natur & Umwelt

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Natur & Umwelt.

Alle Natur & Umwelt-Artikel
Der Ozean kommt außer Atem: Warum unser größter Klimapuffer schwächelt
Natur & Umwelt

Der Ozean kommt außer Atem: Warum unser größter Klimapuffer schwächelt

29. Oktober 2026

Der Ozean hat fast 30 Prozent des CO2 geschluckt, das wir je emittiert haben – doch durch die Erderwärmung nimmt er bereits sechs Prozent weniger auf als möglich. Was dieser versteckte Kipppunkt für uns bedeutet.

Rechtspersönlichkeit für Ökosysteme: Mar Menor klagt in Spanien
Natur & Umwelt

Rechtspersönlichkeit für Ökosysteme: Mar Menor klagt in Spanien

23. Oktober 2026

Die spanische Lagune Mar Menor hat seit 2022 Rechtspersönlichkeit – als erstes Ökosystem Europas. Felix Aiwanger vom Max-Planck-Institut erklärt, wer künftig klagen könnte und wie Deutschland im internationalen…

Hummelähnliche Insektenart nach 150 Jahren in Frankreich wiederentdeckt
Natur & Umwelt

Hummelähnliche Insektenart nach 150 Jahren in Frankreich wiederentdeckt

21. Oktober 2026

Eine hummelähnliche Insektenart, die seit rund 150 Jahren in Frankreich als verschwunden galt, wurde im Raum Paris erneut gesichtet. Forschende sehen den Fund als Beleg für eine globale Taxonomie-Krise.

Wie die Ölindustrie den Zweifel am Klimawandel erfand
Natur & Umwelt

Wie die Ölindustrie den Zweifel am Klimawandel erfand

19. Oktober 2026

Ein neuer Bericht dokumentiert, wie fossile Konzerne systematisch Desinformation über die menschengemachte Erderwärmung verbreiteten. Klimaforscher Stefan Rahmstorf empfiehlt die Lektüre dringend.

← Zurück zu Natur & UmweltZur Startseite