Mit „Klicks“ zum Jahr des Delphins
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Mit „Klicks“ zum Jahr des Delphins

Bild: Foto: 4028mdk09, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Delphin, Sympathieträger und soziales Wesen

Delphin, Sympathieträger und soziales Wesen

Der Delphin verkörpert die positiv wahrgenommenen Eigenschaften Lebensfreude, Anmut und Gelassenheit. Sein ausgeprägter Spieltrieb, seine Intelligenz machen ihn sympathisch. In Freiheit leben Delphine in so genannten Schulen mit teilweise mehreren 100 Artgenossen zusammen in einem sozialen Gefüge.

Echolot – der sechste Sinn

Der Delphin kann mit Hilfe einer Art Sonarsystem oder Echolot seine Umgebung wahrnehmen. Zum einen kann er ein Objekt orten und zum anderen die Entfernung dazu abschätzen. Auch über die Form und das Material kann das Echolot Aufschluss geben. Der Delphin produziert im Nasengang Schallsignale, die in einer Frequenzhöhe von 25.000 bis 220.000 Hertz (vergleiche: Die menschliche Hörschwelle liegt bei maximal 20.000 Hertz) liegen. Diese Schallsignale werden erst in einem Fettorgan im Kopf, der so genannten Melone, gebündelt und später gesendet. Treffen sie auf ein Objekt, werden sie zurückgesendet, treffen auf den Unterkiefer und werden von dort aus zum Innenohr weitergeleitet. Das Gehirn übernimmt ab dann die Verarbeitung und Interpretation. Dieser Frequenzbereich ist der Ultraschall. Er reicht nur wenige Kilometer weit. Die Wasser-Schallgeschwindigkeit liegt bei 1.500 Meter pro Sekunde. Das ist fünf Mal höher als in der Luft. Ergebnis: Delphine können über mehrere Kilometer hinweg unter Wasser miteinander kommunizieren.

Der Traum von Dr. Doolittle

Der Zusammenhang zwischen den Lauten und Tönen, die Delphine von sich geben, und ihrem Verhalten, konnte bislang nicht entschlüsselt werden. Die Interpretation auf Basis der menschlichen Wahrnehmung und Erfahrungswelt erzielt auf jeden Fall einen hohen Unterhaltungsgrad: Der amerikanische Film- und Serienheld „Flipper“ begeisterte nicht zuletzt durch seine Lautbildung. Die akkustischen Signale, die Delphine aussenden, werden „Klicks“ genannt. Diese Impulse dauern kürzer als 50 bis 70 Millionstel einer Sekunde.

Energiefelder und Theta- und Alphawellen

Eine weitere Theorie über die Verständigung zwischen Mensch und Delphin geht von einer Kommunikation über Energiefelder aus, also einer Art Telepathie. Ausgehend von der Annahme, dass die elektrische Aktivität des Gehirns, also der mentale Zustand, verantwortlich ist für die Stärke und Qualität des Energiefeldes, beeinflusst die Psyche das Energiefeld und damit auch die Gesundheit eines Menschen. Wahrscheinlich reagieren auch Delphine auf Schwingungen und erkennen daher Menschen mit veränderten Energiefeldern.

Es gibt Wissenschaftler, die davon ausgehen, dass Delphine mit Ultraschallfrequenzen von 6 Hertz die menschlichen Gehirnwellen in einen Thetazustand bringen können. Theta- und Alphawellen lösen beim Menschen Wohlbefinden aus - eine Erklärung für die Entspannung, die viele Menschen fühlen im Zusammensein mit den Tümmlern. Fraglich ist allerdings, ob der Delphin tatsächlich in der Lage ist, ein Missverhältnis auszugleichen.

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