Das niederländische Musikbildungsprojekt "Pass The Sound" hat eine zweiminütige Body-Percussion-Routine entwickelt, die ohne jegliche Instrumente auskommt. Die Übung nutzt ausschließlich Körperbewegungen – Brustklopfen, Oberschenkelklatschen und Knieschlagen – um Gruppen durch einen gleichmäßigen Dreiertakt zu führen.
Die Routine arbeitet mit einem Triple-Meter-Muster, also einem Drei-Zähl-Rhythmus. Teilnehmende führen dabei synchron drei verschiedene Schlagbewegungen aus. Nach Angaben des Projekts soll diese Kombination Koordination und Konzentration in Gruppen aufbauen.
Body Percussion bezeichnet einen musikpädagogischen Ansatz, bei dem der eigene Körper als Schlaginstrument eingesetzt wird. Die Routine ist als aktives Aufwärmprogramm konzipiert und lässt sich mit einer Dauer von etwa zwei Minuten flexibel in bestehende Unterrichtseinheiten oder Gruppentreffen integrieren.
Das Projekt richtet sich an Lehrende und Gruppenleiter, die musikalische Aktivitäten niedrigschwellig in Unterricht oder pädagogische Arbeit integrieren möchten. Ein zentraler Vorteil: Die Übung erfordert keinerlei Ausstattung oder Instrumente. Das macht sie besonders für ressourcenbeschränkte Kontexte attraktiv.
Das Projekt stellt online ein Video zur Verfügung, das die Bewegungsabläufe demonstriert und Lehrenden als Vorlage dient. Die Kombination aus visueller Anleitung und einfacher Reproduzierbarkeit ermöglicht eine niedrigschwellige Umsetzung in Schulklassen und Gemeinschaftsgruppen.




