

Das Prinzip der Öko-Effizienz entwickelte sich zu einem Trend. Für große Konzerne sind sie zum Wettbewerbsfaktor geworden und auch Banken stellen Portfolios anhand von Ökoeffizienz-Kriterien zusammen, die sich durch eine überdurchschnittliche Börsenperformance auszeichnen.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die die Ziele der Öko-Effizienz als beschränkt ansehen: Verringerung, Wiederverwendung und Recycling würden zwar den Prozess der Verschmutzung und Erschöpfung verlangsamen, ihn aber nicht stoppen. Sie propagieren daher öko-effektive Lösungen, deren Ansatz lautet: Abfall ist Nahrung. Das heißt: Alle Produkte werden so entwickelt, dass sie entweder als biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden können, oder als technische Nährstoffe kontinuierlich in technischen Kreisläufen gehalten werden.




