Pferde - Lernspaß mit EMiL
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Pferde - Lernspaß mit EMiL

Bild: Foto: 4028mdk09, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Pferde werden unterteilt in Warmblüter, Kaltblüter, Vollblüter und Ponys. Das hat aber nichts mit der Temperatur des Blutes zu tun, sondern mit dem Charakter, dem Wesen der Pferde und auch mit ihren Talenten.

Warmblut und Kaltblut

Pferde werden unterteilt in Warmblüter, Kaltblüter, Vollblüter und Ponys. Das hat aber nichts mit der Temperatur des Blutes zu tun, sondern mit dem Charakter, dem Wesen der Pferde und auch mit ihren Talenten.

Kaltblüter haben einen kräftigen, groben Körperbau. Sie sind sehr stark und schwer, meist ruhig und geduldig. Früher dienten sie dem Menschen als Arbeitstier. Die meisten Reitpferde sind Warmblüter. Sie sind leichter gebaut, lebhaft und ausdauernd, aber auch etwas schreckhafter als die Kaltblüter.

Vollblutpferde sind gute Reitpferde und schnelle Rennpferde, aber sie sind sehr anspruchsvoll und empfindlich.

Zäh wie ein Gaul

Wie alt ein Pferd werden kann, hängt unter anderem von seiner Rasse ab. Kaltblüter werden recht schnell erwachsen, aber auch schnell alt. Meist werden sie nicht älter als 18 Jahre. Die meisten Reitpferde sind Warmblüter, sie werden etwa 20 Jahre alt. Ponys können bis zu 40 Jahre werden.

Auf Kinderbeinen

Eine Stute trägt elf Monate lang. In den letzten fünf Monaten der Schwangerschaft sollte sie nicht geritten werden. Dann kommt das Fohlen zur Welt. Etwa sechs bis acht Monate lang wird es von der Stute gestillt. Und auch in der Stillzeit sollte man die Stute nicht reiten. Insgesamt muss die Stute also etwa ein Jahr lang geschont werden.

Körperteile des Pferdes

  1. Nüster
  2. Nasenrücken
  3. Schopf
  4. Mähne
  5. Widerrist
  6. Rücken
  7. Kruppe
  8. Schweif
  9. Lende
  10. Hinterbacke
  11. Unterschenkel
  12. Flanke
  13. Fessel
  14. Huf
  15. Kronrand
  16. Kötenbehang
  17. Kastanie
  18. Brust
  19. Wange
  20. Ganasche

Die Sprache der Pferde

Pferde haben ein ausgezeichnetes Gehör. Sie können ihre Ohren mit Hilfe von dreizehn Muskelpaaren unabhängig voneinander in alle Richtungen drehen. Ob ein Pferd fröhlich ist, angespannt, aufmerksam, irritiert oder verärgert, all das kann man an der Haltung der Ohren erkennen. Für eine gute Beziehung zu einem Pferd ist es wichtig, viel und freundlich mit ihm zu sprechen. Schrille und laute Stimmen können Pferde nicht leiden.

Schnupperstunde

Die Augen von Pferden sind sehr groß. Sie sitzen seitlich am Kopf, dadurch hat das Pferd eine Rundumsicht. Nur was direkt hinter ihnen passiert, können sie nicht sehen - darum sollte man sich einem Pferd nie von hinten nähern.

Auch der Tastsinn spielt für Pferde eine sehr große Rolle. Die langen Haare rund um das Maul sind Tasthaare, mit denen die Tiere zum Beispiel das Futter erkunden. Sie dürfen auf keinen Fall abgeschnitten werden.

Auch die Haut der Pferde ist ein empfindliches Sinnesorgan. Die Pferdepflege dient also nicht nur der Sauberkeit, sondern ist ein guter Weg, eine enge, vertrauensvolle Beziehung zum Pferd aufzubauen.

Sauber und satt

Der Magen und der Darm von Pferden sind sehr empfindlich. Wild lebende Pferde verbringen bis zu zwanzig Stunden am Tag mit Fressen. Sie nehmen ständig geringe Mengen Gras zu sich. Bekommt ein Pferd falsches Futter oder auch die falsche Menge an Futter, kann es sehr schnell und ernsthaft krank werden.

Gute Freunde

Wenn man zu einem Freund sagt: „Mit dir kann ich Pferde stehlen“, meint man, dass man diesem Freund absolut vertrauen kann. Weißt du, woher diese Redensart kommt? Früher, als Pferde im Alltag noch unentbehrlich waren, wurde Pferdediebstahl sehr schwer bestraft. Wollte man es versuchen, so brauchte man einen Kumpan, auf den man sich absolut verlassen konnte.

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