Mit Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h und sintflutartigen Regenfällen bricht »Katrina« über den Süden der USA herein. Der folgenschwerste Wirbelsturm, der die USA je getroffen hat, hinterlässt eine Schneise der Verwüstung und fordert nach Angaben des Katastrophenschutzes 1119 Menschenleben. Besonders schwer betroffen ist die Region um die Stadt New Orleans.
HINTERGRUND
In der »Hurrikan-Saison« im September/Oktober suchen regelmäßig schwere Stürme den Südwesten der USA heim. Messungen zufolge ist jedoch die Intensität der Wirbelstürme (Windgeschwindigkeit und Sturmdauer) in den letzten 50 Jahren stark angestiegen. Nach Ansicht von Umweltschützern und zahlreichen Klimaforschern ist dies eine Folge der von Menschen verursachten Erderwärmung, die zu einem Aufheizen der Meere führt. Damit ein Wirbelsturm entstehen kann, muss die Oberflächentemperatur des Wassers mindestens 26°C betragen. Durch Verdunstung entsteht eine gewaltige Warmluftmasse mit niedrigem Kern, die immer neue Luftmassen ansaugt.




