Sauber: Reifen und Umwelt
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Sauber: Reifen und Umwelt

Bild: Foto: Konrads Bilderwerkstatt, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

In den letzten Jahren hat es bei der Entwicklung rollwiderstandsarmer Reifen einige Fortschritte gegeben. Kein Wunder: Wer Reifen mit einem niedrigen Rollwiderstand aufziehen lässt, verbessert nicht nur die Fahreigenschaften seines Autos, sondern kann darüber hinaus Sprit sparen. Mit besonders guten Reifen lässt sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 3 % verringern. An einer durchschnittlichen jährlichen Kilometerleistung gemessen, entspricht das rund 56 Liter Kraftstoff oder einer Ersparnis von etwa 78 Euro bzw. über 150 Kilogramm CO2-Ausstoß. Voraussetzung: eine entsprechend defensive Fahrweise.

Warum ist ein niedriger Rollwiderstand wichtig?

In den letzten Jahren hat es bei der Entwicklung rollwiderstandsarmer Reifen einige Fortschritte gegeben. Kein Wunder: Wer Reifen mit einem niedrigen Rollwiderstand aufziehen lässt, verbessert nicht nur die Fahreigenschaften seines Autos, sondern kann darüber hinaus Sprit sparen. Mit besonders guten Reifen lässt sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 3 % verringern. An einer durchschnittlichen jährlichen Kilometerleistung gemessen, entspricht das rund 56 Liter Kraftstoff oder einer Ersparnis von etwa 78 Euro bzw. über 150 Kilogramm CO2-Ausstoß. Voraussetzung: eine entsprechend defensive Fahrweise.

Was hat Reifendruck mit Umweltschutz zu tun?

Auswirkungen auf den Rollwiderstand hat nicht nur der Reifen selbst, sondern auch der Luftdruck. Bei richtigem Druck ist der Rollwiderstand optimal – der Wagen braucht hierbei am wenigsten Kraftstoff. Bereits ein Unterschreiten des Drucks von 0,2 bar lässt den Spritverbrauch um durchschnittlich 2 % ansteigen. Eine einfache Rechnung macht das enorme Einsparpotenzial deutlich: Ein Autofahrer legt durchschnittlich 15.000 Kilometer im Jahr zurück. Dabei laufen bei einem Benzinverbrauch von rund 8 Litern n jährlich rund 1.200 Liter Kraftstoff durch den Motor. 0,2 bar weniger Luftdruck als das vorgeschriebene Optimum bedeutet etwa 2 % mehr Kraftstoffverbrauch oder 24 Liter pro Jahr. Das sind mehr als 30 Euro. Darüber hinaus verkürzt zu geringer oder zu hoher Luftdruck die Lebensdauer des Reifens.

Warum führt der Einsatz von Silica zu weniger Emissionen?

Großen Einfluss auf niedrigen Rollwiderstand hat aber auch ein weiterer Stoff: Silica. Rund 70 Jahre war Ruß der am meisten verwendete aktive Füllstoff für Reifen. Erst zu Beginn der 1990er Jahre wurde dieser durch Silica ersetzt. Schnell galt Silica als neues Wundermittel. Und tatsächlich ließen sich insbesondere in Kombination mit dem elektronischen Anti-Blockier-System ABS die Reifeneigenschaften deutlich verbessern: mehr Nassgriff (durchschnittlich plus 5 %), bessere Traktion auf Schnee (bis zu plus 35 %) und weniger Rollwiderstand (bis zu minus 25 %). Der Unterschied im Rollwiderstand liegt um 20 - 35 % gegenüber PKW-Reifen ohne Silica-Technologie. Das entspricht zwischen 4 und 7 % weniger Kraftstoffverbrauch – und hat einen entsprechend geringeren CO2-Ausstoß zur Folge.

Was steckt hinter der Bezeichnung PAK?

Für mehr Laufleistung und bessere Nässeeigenschaften der Reifen sorgen außerdem so genannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz: PAK. Sie sind in hocharomatischen Ölen enthalten, die als Weichmacher in der Reifenherstellung eingesetzt werden. Was zu einem besseren Fahrverhalten beiträgt, ist allerdings nicht wirklich gut für Umwelt oder Gesundheit. Denn PAK gilt als gesundheitsschädlich bzw. krebserregend. Ab Anfang 2010 ist in der EU von daher die Einhaltung strenger Grenzwerte vorgeschrieben: Pro Kilogramm Reifengewicht sind maximal 10 mg PAK erlaubt. Bereits heute achten namhafte Reifenhersteller auf einen geringen PAK-Gehalt in den Reifen.

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