Schildvulkan
Natur & Umwelt

Schildvulkan

Bild: Foto: Agnes Monkelbaan, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Dies ist ein Artikel über die Topographie von Schildvulkanen.

Schildvulkane entstehen durch die Übereinanderlagerung zahlreicher basaltischer → Lavaströme. Diese sind sehr dünnflüssig, so dass sie sich über große Flächen ausbreiten können. Entsprechend flach sind die Flanken von Schildvulkanen. Ihre Neigungen liegen unter 10 Grad. Ein bekanntes Beispiel für einen Schildvulkan ist der 4169 m hohe Mauna Loa (Hawaii). Er hat einen Basisdurchmesser von rund 200 km. Nach dem 4202 m hohen Mauna Kea bildet er den zweithöchsten Punkt des Hawaii-Archipels. Nirgendwo auf der Erde gibt es mächtigere Vulkanberge als auf Hawaii. Betrachtet man diese Vulkanberge vom Meeresboden her, so sind sie mit mehr als 10 000 Metern Höhe die höchsten Berge der Erde. Weil die → Lava auf Hawaii zumeist in dünnflüssigen Lavaströmen austritt, gelten die Hawaii-Vulkane - z. B. gegenüber den oft explosiven Andenvulkanen - als eher sanftmütig. Sie bieten den Menschen eher gewaltige → Naturschauspiele als katastrophale → Eruptionen.

Mehr aus Natur & Umwelt

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Natur & Umwelt.

Alle Natur & Umwelt-Artikel
Der Ozean kommt außer Atem: Warum unser größter Klimapuffer schwächelt
Natur & Umwelt

Der Ozean kommt außer Atem: Warum unser größter Klimapuffer schwächelt

29. Oktober 2026

Der Ozean hat fast 30 Prozent des CO2 geschluckt, das wir je emittiert haben – doch durch die Erderwärmung nimmt er bereits sechs Prozent weniger auf als möglich. Was dieser versteckte Kipppunkt für uns bedeutet.

Rechtspersönlichkeit für Ökosysteme: Mar Menor klagt in Spanien
Natur & Umwelt

Rechtspersönlichkeit für Ökosysteme: Mar Menor klagt in Spanien

23. Oktober 2026

Die spanische Lagune Mar Menor hat seit 2022 Rechtspersönlichkeit – als erstes Ökosystem Europas. Felix Aiwanger vom Max-Planck-Institut erklärt, wer künftig klagen könnte und wie Deutschland im internationalen…

Hummelähnliche Insektenart nach 150 Jahren in Frankreich wiederentdeckt
Natur & Umwelt

Hummelähnliche Insektenart nach 150 Jahren in Frankreich wiederentdeckt

21. Oktober 2026

Eine hummelähnliche Insektenart, die seit rund 150 Jahren in Frankreich als verschwunden galt, wurde im Raum Paris erneut gesichtet. Forschende sehen den Fund als Beleg für eine globale Taxonomie-Krise.

Wie die Ölindustrie den Zweifel am Klimawandel erfand
Natur & Umwelt

Wie die Ölindustrie den Zweifel am Klimawandel erfand

19. Oktober 2026

Ein neuer Bericht dokumentiert, wie fossile Konzerne systematisch Desinformation über die menschengemachte Erderwärmung verbreiteten. Klimaforscher Stefan Rahmstorf empfiehlt die Lektüre dringend.

← Zurück zu Natur & UmweltZur Startseite