Skifahren: Schluss mit der Wedelei?
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Skifahren: Schluss mit der Wedelei?

Bild: Foto: Wilhelm Zimmerling PAR, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Schnee, das weiße Gold für den Wintersport, wird ein knappes Gut. Wie schneesicher ist die Zukunft?

Was bedeutet eigentlich schneesicher?

Weiße Weihnachten - in Zukunft Schnee von Gestern? Die OECD geht davon aus, dass Schneesicherheit, und damit eine ausreichende Schneedecke von 30 Zentimetern in der mittleren Lage für durchschnittlich mindestens 100 Tage im Jahr, nur noch in einigen wenigen Höhenlagen gegeben sein wird. Aktuell gelten rund 90 Prozent der Alpen-Skiregionen als schneesicher. Sollten die Durchschnittstemperaturen weiter ansteigen, schmilzt die Schneesicherheit weg. Ein Grad plus würde bedeuten, dass nur noch 75 Prozent Wintersportbedingungen bieten können. Ein Anstieg um zwei Grad Celsius senkt diese Zahl auf 60 Prozent. Wenn sich die Jahresdurchschnittstemperatur um vier Grad erhöht, können nur noch weniger als 30 Prozent der Winterskiregionen mit Schneesicherheit kalkulieren. In den Alpen wird sich der Klimawandel besonders deutlich bemerkbar machen, denn der durchschnittliche Temperaturanstieg war in den vergangen zweieinhalb Jahrzehnten dreimal größer als im globalen Durchschnitt. Das Ergebnis ist weniger Schnee in tieferen Lagen und ein Rückzug der Gletscher.

Gletscher: die Gefahr in der Höhe

Laut Gesellschaft für ökologische Forschung haben die Alpengletscher im Zeitraum von 1850 bis 1975 etwa ein Drittel ihrer Fläche und die Hälfte ihres Volumens verloren. Seitdem seien weitere 20 bis 30 Prozent des Eisvolumens abgeschmolzen.

Schon heute werden in einigen Regionen die Gletscher während der Sommermonate mithilfe von Kunststoffabdeckungen konserviert, um ein Abschmelzen zu verhindern. Denn der Rückzug der Gletscher ist mit mehreren Gefahren verbunden. Er legt die Gletschervorfelder frei und das Gestein kann sich bei Regen lösen und ins Tal rutschen. Außerdem können sich Gletscherseen bilden. Deren Dämme sind instabil und setzen, wenn sie brechen, riesige Mengen Wasser und Schutt frei. Überflutungen im Tal sind die Folge.

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