So schützen Smart Home-Systeme die eigenen vier Wände
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So schützen Smart Home-Systeme die eigenen vier Wände

Bild: Foto: Irving Underhill, Public domain, via Wikimedia Commons

pixabay.com, geralt (CC0 Creative Commons)

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Was gehört zu „Smart Home“?

Der Begriff Smart Home fasst eine große Bandbreite an Systemen zusammen, die sich untereinander und mit dem Handy vernetzen können. Alle Systeme zielen dabei auf die optimierte Aufrüstung des eigenen Zuhauses. Es gibt zahlreiche Bereiche des Lebens, in denen smarte Installationen Anwendung finden und es werden immer mehr. Typischerweise werden Automationen oder intelligente Steuerungen per Smartphone mit Smart Home in Verbindung gebracht. Folgende Systeme sind besonders beliebt und werden häufig in Neubauprojekten und bei Renovierungen integriert:

Daneben gibt es weitere Systeme, die seltener verbaut werden, wie beispielsweise Kühlschränke, die automatisch Milch und andere Lebensmittel nachbestellen. Auch Überwachungssysteme sind heute als Smart Home-System verfügbar und dienen unter anderem der Kontrolle des eigenen Grundstücks.

Videoüberwachung dient als Abschreckung

Kameras ermöglichen es Hausbesitzern, sowohl die Außenfassade und den Garten als auch das Innere des Hauses jederzeit zu überwachen. Moderne Videoüberwachungssysteme sind dabei an das Smartphone gekoppelt und liefern in Echtzeit Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln. Manche Systeme bieten darüber hinaus Push-Benachrichtigungen auf dem Smartphone an, wenn jemand einen Kamerablickwinkel betritt. So können Hausbesitzer kurzfristig Gegenmaßnahmen einleiten, wenn sich jemand Unbefugtes auf dem Grundstück aufhält.

Gut sichtbare Kameras auf dem Grundstück haben vor allem einen abschreckenden Charakter. Sie helfen damit aktiv gegen Sachbeschädigung und Einbrüche. Ein Videoüberwachungssystem gehört deshalb für viele Menschen zum wirksamen Einbruchschutz dazu und hilft dabei, die Wahrscheinlichkeit von Delikten auf dem eigenen Grundstück zu minimieren. Rechtlich gilt es dabei, zu beachten, dass grundsätzlich nur das eigene Grundstück gefilmt werden darf. Sowohl Nachbargrundstücke als auch öffentliche Bereiche und Wege dürfen nicht mit der eigenen Überwachungskamera gefilmt werden. Zuwiderhandlungen können unter Umständen mit Unterlassungsklagen geahndet werden.

Mit Smart Home die eigene Anwesenheit simulieren

Eine weitere, praktische Möglichkeit, Smart Home für die Sicherheit der eigenen vier Wände zu nutzen, ist es, die eigene Anwesenheit zu simulieren. Dazu tragen automatisierte Systeme rund ums Haus bei. Zeitschaltuhren erfüllen diesen Zweck besonders gut, auch eine Fernsteuerung oder Automatisierung über das Smartphone ist möglich.vWer im Urlaub ist, möchte sein Hab und Gut besonders schützen. Folgende Maßnahmen sind besonders hilfreich, um die eigene Anwesenheit zu Hause zu simulieren und so potenzielle Einbrecher abzuschrecken:

Beleuchtung und Alarmanlagen smart steuern

Neben der bereits angesprochenen Videoüberwachung gibt es im Außenbereich zwei weitere Möglichkeiten, Einbrecher abzuschrecken. Dazu gehören Lichter, die per Bewegungsmelder gesteuert werden. Sobald sich jemand auf dem Grundstück bewegt, schalten sich die Lampen automatisch ein. Das wirkt zum einen abschreckend, zum anderen lassen sich Bewegungsmelder mit dem Smartphone koppeln, sodass die Hausbesitzer eine Push-Benachrichtigung auf dem Handy erhalten und – falls sie eine Videoüberwachung nutzen – kontrollieren können, wer sich auf dem Grundstück aufhält.

Die zweite Option sind Alarmanlagen. Diese leiten das unbefugte Eindringen von Dritten direkt an Polizei und Feuerwehr weiter, die sich automatisch auf den Weg machen. Smart gesteuerte Alarmanlagen leiten den Alarm zusätzlich an das Smartphone weiter. Darüber kann der Hausbesitzer die Anlage ausschalten oder den Alarm dauerhaft deaktivieren.

Wichtig: Smart Home-Systeme müssen selbst gesichert werden

Ein wichtiger Punkt, um sich zu Hause wirklich sicher zu fühlen, ist die Sicherheit der eingesetzten Smart Home-Systeme. Immer häufiger versuchen Hacker, sich illegal Zugriff auf derartige Systeme zu verschaffen und so Daten zu stehlen oder Systeme zu manipulieren. Wichtig ist, alle Systeme per Passwort zu schützen und die Passwörter regelmäßig zu ändern. Viele Hersteller bieten heute auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung via Code oder SMS-Nachricht an. Darüber hinaus schützen sich viele Hausbesitzer mit Anti-Viren-Programmen auf allen Endgeräten davor, Opfer von Übergriffen zu werden.

Um die eigenen, sensiblen Daten zusätzlich zu schützen, wird das Smart Home-Netz auf einem anderen Netzwerk gesteuert als alle anderen Systeme. So ist es zwar möglich, das Smart-Home-Netz zu hacken, die privaten E-Mails, Bankdaten und Co. bleiben aber verschont. Hohe Sicherheitsstandards für neu eingeführte Smart Home-Geräte und regelmäßige Sicherheitsupdates helfen dabei, Kriminellen keine Chance zu bieten, das System zu überlisten.

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