Sommerspaß für Wasserratten
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Sommerspaß für Wasserratten

Bild: Foto: Bärbel Miemietz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wir Menschen haben eben nah am Wasser gebaut.

Am Wasser gebaut

Ist euch schon mal aufgefallen, dass die meisten großen Städte am Wasser liegen? Berlin an der Spree, Frankfurt am Main, Hamburg an der Alster und am Meer, ...

Wir Menschen haben eben nah am Wasser gebaut.

Fließend Wasser

Heute drehen wir einfach den Wasserhahn auf, wenn wir Durst haben. Die ersten Menschen suchten ihre Lagerplätze möglichst nahe an einer Wasserquelle.

Das hatte viele Vorteile: Die Tiere, die an Flüssen, Bächen oder Seen lebten, brachten ein bisschen Abwechslung in den Speiseplan. Schon früh entdeckten die Menschen auch, dass sie mit Booten aus Holz, Häuten oder Knochen schneller von der Stelle kamen.

Darüber hinaus wurde Wasser für die Herstellung vieler Dinge benötigt, zum Beispiel zum Färben von Stoffen oder zum Gerben von Leder.

Mit dem Waschen hingegen nahmen es unsere Vorfahren nicht immer so genau ...

Auf der Deutschlandkarte könnt ihr ein ganzes Netz von Wasseradern und blauen Flecken erkennen.

Die berühmtesten Flüsse Deutschlands sind der Rhein und die Donau:

  • Der größte deutsche Fluss ist der Rhein. Er verbindet die Alpen mit der Nordsee.
  • Die Donau ist der zweitlängste Fluss Europas. Nur die Wolga ist länger. Sie entspringt im Schwarzwald und fließt auf einer Strecke von 2858 km durch zehn Länder bis ans Schwarze Meer.

Der größte See ist der Bodensee. Wegen seiner Größe (540 km²) wird er auch „schwäbisches Meer“ genannt. Man kann dort mit dem Schiff zwischen drei Ländern herumkreuzen.

Die wohl schönste Wasserlandschaft Deutschlands ist der Spreewald: Dort schlängeln sich zahlreiche kleine Flüsschen und Kanäle wie ein Labyrinth und es gibt urige Holzkähne zum Herumschippern.

1000 km Strand

Deutschland liegt an zwei Meeren , der Nord- und der Ostsee. Strandläufer können an 1000 km Küste entlang wandern.

Die größte Insel ist Rügen in der Ostsee. Zu den kleinsten gehören die winzigen Halligen, die bei Hochwasser zum Teil komplett unter Wasser stehen. Trotzdem leben dort Menschen. Zum Schutz ihrer Häuser haben sie künstliche Hügel aufgeschichtet.

Die Hansestädte wie Hamburg und Bremen wurden durch den Schiffsverkehr reich. Hanse nannte man die Kaufleute der Hafenstädte, die mit kostbaren Gütern aus der ganzen Welt handelten.
Allerdings machten Piraten wie der gefürchtete Klaus Störtebeker den reichen „Pfeffersäcken“ oft einen Strich durch die Rechnung.

Feste feiern

Im Sommer ist was los an Deutschlands Ufern und Stränden. Da stehen Flüsse und Seen "in Flammen", ihr könnt bei ernsthaften Bootsregatten oder witzigen Badewannenrennen zukucken, bei Hafenfesten und Strandpartys einen drauf machen, euch zur schönsten Nixe wählen lassen und vieles mehr.

Bekannte Wasserfeste sind zum Beispiel:

Oder ihr gestaltet euer eigenes Sommerprogramm. Am Wasser kann man toll Sport treiben - schwimmen, rudern, tauchen, surfen -, Abenteuer erleben oder einfach nur spielen.

Wie wärs mit Wasserball, einer Luftmatratzenschlacht oder einem Ritterturnier? Beim Reiterspiel sitzt jedes Kind auf den Schultern eines Erwachsenen und versucht, seinen Gegner von Ross zu stoßen. Wer zuerst ins Wasser plumpst, hat verloren.

Eltern-Tipp

Wasser zieht Kinder magisch an. Mit Wasser können sich Kinder stundenlang beschäftigen. Dazu reicht schon eine kleine Pfütze.

Von einem Familientag am Badesee haben alle etwas: Vielleicht wollen Sie ein Nickerchen machen oder in aller Ruhe eine Zeitschrift lesen, während sich die Kinder so richtig austoben.

Natürlich muss stets ein Erwachsener ein Auge auf die muntere Schar halten. Am besten Sie verabreden sich mit einer befreundeten Familie zum Baden.
So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Kinder haben Gesellschaft zum Spielen und die Eltern können sich mit der Betreuung abwechseln.

Vielleicht wollen Sie ja auch gemeinsam zum See radeln oder ein Piratenfest organisieren.

Denken Sie auf jeden Fall daran, die Kinder vor der Sonne zu schützen. Nehmen Sie Kappen und eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor mit. Achtung, der Schutz wirkt erst ca. 20 Minuten nach dem Auftragen! Am besten Sie cremen Ihr Kind schon zu Hause ein.
Suchen Sie einen Liegeplatz im Schatten oder stellen Sie einen Sonnenschirm auf.

Schwimmen und Plantschen macht hungrig. Packen Sie deshalb was zu knabbern ein. Wie wärs mit einem Picknick? Oder noch besser? Grillen am See. (Bitte erkundigen Sie sich zuvor, ob das erlaubt ist.)

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