Der Mann mit dem Hammer

Zunächst könnte man denken: Warum nicht gleich einen Schokoriegel? Enthält auch Zucker. Richtig, doch handelt es sich hier um herkömmlichen Industriezucker. Der würde direkt ins Blut gehen und im halberschöpften Zustand des Sportlers eine übermäßige Ausschüttung an Insulin hervorrufen. Das wiederum würde den Blutzuckerspiegel übermäßig senken, und es käme zu dem, was Ausdauersportler auch als „Mann mit dem Hammer“ oder „Hungerast“ bezeichnen: den absoluten Leistungseinbruch. Jeder weitere Meter würde zur Höllenqual, unser Radfahrer könnte seine restlichen 80 Kilometer getrost vergessen.

Muskeln und Fettpolster
Nun enthalten Energieriegel und Powergels nicht ausschließlich Kohlenhydrate. Ebenso spielen Proteine und in manchen auch Fette als Energieträger eine Rolle. Ein hoher Anteil an Proteinen sorgt für bessere Muskelkontraktion und damit für bessere Bewegungsfähigkeit. Fette indes machen sich bei längerer Beanspruchung des Körpers bezahlt, etwa während eines Marathonlaufs. Hier stellt sich der Stoffwechsel nach gewisser Zeit vom Kohlenhydratverbrauch auf Fettverbrennung um. Fettreiche Power-Snacks sollte daher nur regelmäßig zu sich nehmen, wer auch regelmäßig längere Strecken läuft, anderenfalls setzen sie an.
Keine vollständige Mahlzeit






