Blitzstart aber immer...
Den Motor sollte man nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern gleich losfahren. Dies vermeidet unnötigen Spritverbrauch und schont ganz nebenbei die Umwelt.
Beim Anfahren sollte dann aber nicht mit Vollgas beschleunigt, sondern sofort in den nächsthöheren Gang geschaltet werden.
Vor-Sicht ist devensiv
Zu einem ökonomischen Fahrstil gehört Vorausschau: Durch ein defensives Fahren im mittleren Drehzahlbereich werden der Verschleiß von Reifen, Motor und Bremsen vermindert und die Abgasemissionen gesenkt.
Teure Kurzstrecke
Kurzstrecken sind meist leicht mit anderen Verkehrsmitteln zu bewältigen und das lohnt sich. Schließlich sind gerade die kurzen Fahrten besonders teuer: In der Kaltstartphase verbraucht ein Mittelklassewagen umgerechnet 30-40 Liter pro 100 Kilometer: Der Normalverbrauch stellt sich erst nach knapp vier Kilometern ein.
Das Aus für den Motor
Bei Wartezeiten vor geschlossenen Bahnschranken, an Ampeln mit langer Schaltung und im Stau lohnt es sich, den Motor abzustellen. Schon ab Pausen von einer Minute können Sprit und damit Kosten gesparet werden.
Unnötiger Ballast
Jedes Kilogramm Mehrgewicht schluckt Sprit. Darum regelmäßig den Kofferraum checken und Lasten nicht unnötig lange durch die Gegend transportieren.
Besonders im Winter aktuell: Dachgepäckträger (z.B. für den Skitransport) sollten nach Gebrauch sofort abmontiert werden, um den Verbrauch nicht unnötig zu erhöhen.
Warten lohnt sich
Ein Motor, der regelmäßig gewartet wird, verursacht 50 % weniger Kohlenmonoxid-Ausstoß als ein falsch eingestellter. Mindestens einmal im Jahr sollte das Fahrzeug in der Werkstatt gecheckt werden, denn neben der geringeren Umweltbelastung: Ein werkstattgepflegtes Auto kann beim Wiederverkauf bis zu 30 Prozent mehr wert sein.
Den Reifen Druck machen
Bei jeder zweiten Tankfüllung sollte der Reifendruck gecheckt werden. Ein falscher Reifenfülldruck erhöht den Rollwiderstand, damit auch den Spritverbrauch und gefährdet die Fahrsicherheit.
Tabu sind auch „Kavalierstarts“, die zu unnützen Reifenabrieb führen und unnötig heftiges Bremsen sollte aus diesem Grund ebenfalls vermieden werden.
Geschmiert laufen
Tests brachten es an den Tag: Vollsynthetische Hochleitungsschmierstoffe können in der Kaltstartphase eine Spritersparnis bis zu fünf Prozent erreichen.
Die Investition in hochwertige Marken lohnt sich also: Bei den heutigen Ölwechselintervallen von 15.000 Kilometern relativiert sich der finanzielle Mehraufwand auf rund einem Euro pro 1.000 Kilometer.

