Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Natur & Umwelt/Artikel
Spürhunde: mit feiner Nase unterwegs
Bildquelle nicht angegeben
Natur & Umwelt

Spürhunde: mit feiner Nase unterwegs

Er ist einer der ältesten Freunde des Menschen – und kann es mit der geeigneten Ausbildung weit bringen: der Hund. Während der Jagdhund bereits in den frühen Hochkulturen zum Einsatz kam, ist der Rettungs- und Sprengstoffspürhund eine eher moderne Erscheinung. Aber Hunde können noch viel mehr – und machen sich in…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Natur & Umwelt

Er ist einer der ältesten Freunde des Menschen – und kann es mit der geeigneten Ausbildung weit bringen: der Hund. Während der Jagdhund bereits in den frühen Hochkulturen zum Einsatz kam, ist der Rettungs- und Sprengstoffspürhund eine eher moderne Erscheinung. Aber Hunde können noch viel mehr – und machen sich in manchem Lebensbereich unentbehrlich.

Artikelbild

Helfen - eine Domäne des Hundes

Dass Katzen ihre Vorzüge haben, ist unbestritten, doch als Helfer des Menschen wird man sie recht selten antreffen. Dies war schon immer eine Domäne des Hundes, der vielfältige Aufgaben übernehmen kann – etwa als Hütehund oder als Blindenführhund. Für den Einsatz als Spürhund eignet sich das Tier vor allem durch seinen exzellenten Geruchssinn. Während der Mensch nur etwa 5 Millionen Geruchszellen hat, bringt es bereits ein Dackel auf 125 Millionen, und ein Schäferhund verfügt dank seiner langen Nase über 220 Millionen. Kein Wunder, dass Hunde den „Makrosmatikern“ zugerechnet werden. Das sind Lebewesen, die sich vor allem mit ihrer feinen Nase orientieren. Hierzu steht Hunden immerhin zehn Prozent ihres Gehirns als „olfaktorischer Cortex“ zur Verfügung.

Gefragte Spürnasen

Wenn Spürnasen gefragt sind, kommen Rettungshunde zum Einsatz. Es gibt sie seit dem 19. Jahrhundert. Lediglich im Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard wurden schon früher Bernhardiner gezüchtet, die den Weg zu dem abgelegenen Gebäude weisen sollten. Doch bald stellte sich heraus, dass die klugen Tiere auch als Lawinenhunde einsetzbar waren und Verschüttete entdecken konnten. Der berühmteste unter ihnen, der auf den Namen Barry hörte, lebte zwischen 1800 und 1814 und soll nicht weniger als vierzig Menschen gerettet haben. Ob er dabei allerdings wirklich ein Schnapsfässchen um den Hals trug, wie manche Darstellung vermuten lässt, muss Spekulation bleiben.

Ausbildung von Spürhunden

Für die weitere Ausbildung von Spürhunden kam es zunächst während der Kriege. Während der Flächensuchhund verwundete Soldaten finden sollte, kümmerte sich der Trümmerhund um Verschüttete. Nach dem 2. Weltkrieg war klar, dass diese Fähigkeiten auch in Friedenszeiten sehr nützlich sein konnten, und so gibt es heute eine ganze Reihe aufwendiger Spezialausbildungen, die den Spürhund auf sein jeweiliges Einsatzgebiet vorbereiten. Dazu gehört auch das „Mantrailing“, also das Aufspüren eines ganz bestimmten Menschen, von dem eine Geruchsprobe vorliegt.

Spürhunde sind Multitalente

Doch Spürhunde haben noch weitere Aufgaben. Einige sollen keine Menschen ausfindig machen, sondern bestimmte Substanzen. Dazu gehören Sprengstoffe oder Drogen, aber auch Tabak und sogar Bargeld. Die Ausbildung funktioniert so, dass ein Spielzeug mit entsprechenden Duftstoffen präpariert und gesucht werden muss, was dem Spürhund viel Freude bereitet. Dadurch wird er auf die entsprechenden Gerüche konditioniert und lernt, sie auch an unwegsamen Orten zu vermuten. Bei Zollkontrollen ist dies eine unentbehrliche Hilfe. Es geht also immer darum, eine Nasenspitze voraus zu sein – und wie ein Schießhund aufzupassen. Insbesondere dann, wenn man ein Spürhund ist.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Natur & Umwelt

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Natur & Umwelt.

Alle Natur & Umwelt-Artikel
NIH installiert Solar-Parkdach – Projekt zwischen Verwaltungswechsel und Klimapolitik
Natur & Umwelt

NIH installiert Solar-Parkdach – Projekt zwischen Verwaltungswechsel und Klimapolitik

15. Oktober 2026

Die US-Gesundheitsbehörde NIH hat Solarmodule über einem Hauptparkhaus installiert. Das vor der Trump-Amtszeit gestartete Projekt wirft Fragen über die Zukunft grüner Bundesinfrastruktur auf.

Sesame Street zeigt Löwen-Safari in Kenia: Edutainment für Naturschutz
Natur & Umwelt

Sesame Street zeigt Löwen-Safari in Kenia: Edutainment für Naturschutz

15. Oktober 2026

Elmo und Abby Cadabby lernen auf einer Safari-Fahrt durch Kenia, wie Löwinnen ihre Rudel führen. Das Format verbindet Kinderunterhaltung mit Wildlife-Bildung.

Schweizer Gletscher als Maßstab: Antarktis verliert 83-mal mehr Eis pro Jahr
Natur & Umwelt

Schweizer Gletscher als Maßstab: Antarktis verliert 83-mal mehr Eis pro Jahr

2. Oktober 2026

Schweizer Gletscher verlieren jährlich 2 Kubikkilometer Eis. Diese sichtbare Veränderung macht das Ausmaß der polaren Eisverluste greifbar: Die Antarktis verliert seit 2000 durchschnittlich 150 Gigatonnen pro Jahr.

Klimabewegung kämpft mit "Climate Hushing" – Selbstzensur bremst Fortschritt
Natur & Umwelt

Klimabewegung kämpft mit "Climate Hushing" – Selbstzensur bremst Fortschritt

29. September 2026

Klimawissenschaftlerin Katharine Hayhoe und Musiker Adam Met warnen vor interner Kritik innerhalb der Klimabewegung. Das Phänomen "Climate Hushing" führt dazu, dass Akteure ihre Botschaften aus Angst vor Anfeindungen…

← Zurück zu Natur & UmweltZur Startseite