Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Natur & Umwelt/Artikel
Sternenhimmel im April 2025 – „Minimond“, österlicher Sternschnuppenregen und schreitender Löwe
Bildquelle nicht angegeben
Natur & Umwelt

Sternenhimmel im April 2025 – „Minimond“, österlicher Sternschnuppenregen und schreitender Löwe

Auf den Wiesen strecken Tulpen, Krokusse und Narzissen ihre Köpfe in die Höhe und kündigen den Frühling an. Auch am Himmel zeigen sich im April verschiedene Frühlingsboten. Nach der Zeitumstellung Ende März geht die Sonne Anfang April nun erst nach 20 Uhr unter. Ende April sogar erst um etwa 21 Uhr und beschert uns…
Veröffentlicht
02. April 2025
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Natur & Umwelt
Neumaond und Jupiter am Nachthimmel

© Nazarii Neshcherenskyi, iStock

Auf den Wiesen strecken Tulpen, Krokusse und Narzissen ihre Köpfe in die Höhe und kündigen den Frühling an. Auch am Himmel zeigen sich im April verschiedene Frühlingsboten. Nach der Zeitumstellung Ende März geht die Sonne Anfang April nun erst nach 20 Uhr unter. Ende April sogar erst um etwa 21 Uhr und beschert uns so fast 15 Stunden Sonnenlicht pro Tag.

Jupiter heller als jeder Stern

Direkt zu Beginn des neuen Monats am 2. April können Himmelsgucker gegen Mitternacht die Mondsichel nah am Gasriesen Jupiter sehen. Jupiter ist den ganzen April über am Nachthimmel gut sichtbar. Der größte Planet des Sonnensystems leuchtet heller als jeder Stern und erscheint schon etwa 20 Minuten nach Sonnenuntergang. Auch der Mars ist noch das ganze Frühjahr hindurch am Abendhimmel zu sehen.

„Am 5. April können wir abends beobachten, wie der Erdtrabant zwischen dem Roten Planeten und dem Zwillingsstern Pollux hindurchwandert. Schauen wir um 22:30 Uhr in Richtung Westen, sehen wir den Mond zwischen den beiden markanten Himmelskörpern“, erklärt Astrophysiker Björn Voss, Direktor des Planetarium Hamburg. „Garniert mit einigen der prächtigsten Wintersterne, bietet sich uns der wohl schönste Himmelsanblick des Monats.“

Die Venus ist nun nicht mehr als Abendstern zu sehen, bleibt uns jedoch noch als auffälliger Morgenstern erhalten. Am 27. April leuchtet sie am hellsten. Der Mond gesellt sich als schmale Sichel am 24. April rechts zu ihr, am 25. April leuchtet er etwas unterhalb des Planeten.

„Minimond“ läutet Ostern ein

Am 13. April zieht der erste Vollmond des Frühlings als sogenannter „Pink Moon“ über das Firmament. Trotz dieses Namens erscheint der Erdtrabant jedoch nicht pink, denn der Name rührt von der im Frühling blühenden Pflanze Phlox, nach der die indigenen Völker Nordamerikas diesen Vollmond benannten. Wie so viele der traditionellen Bezeichnungen für den Vollmond im Jahreslauf hat sich auch der Begriff „Pink Moon“ unter Hobbyastronomen etabliert.

„Selbst wenn uns ein farbenfrohes Lichtspiel verwehrt bleibt, ist dieser erste Frühlingsvollmond doch ein Grund zur Freude. Schließlich ist der ‚Pink Moon‘ gleichzeitig der sogenannte Ostermond, der das christliche Osterfest einläutet“, sagt Voss. „Denn der Ostersonntag fällt traditionell auf den ersten Sonntag nach dem ersten  Frühlingsvollmond nach der Tag-und-Nacht-Gleiche. Diese ereignet sich normalerweise am 20. oder 21. März.“ So feiern wir frühestens am 22. März und spätestens am 25. April Ostern, wodurch es 35 verschiedene Osterdaten gibt.

Zusätzlich ist der diesjährige Ostermond mit 406.000 Kilometern Entfernung besonders weit weg von der Erde und befindet sich im sogenannten Apogäum. Er erscheint dadurch ein wenig kleiner als sonst. Sowohl der „Minimond“ als auch sein Gegenstück, der besonders erdnahe „Supermond“, beeinflussen Ebbe und Flut auf der Erde. Der erdferne Vollmond zu Ostern hat jedoch eine niedrigere Anziehungskraft, wodurch die Gezeitenkräfte etwas schwächer und damit die Flutstände niedriger ausfallen können.

Meteorstrom der Lyriden, Nachthimmel über Colorado, USA

© _Adventure_Photo, iStock

Österlicher Sternschnuppenregen

Ebenfalls zu Ostern wartet noch ein weiteres Himmelsschauspiel auf nachtaktive Sternengucker. Meteore des Sternschnuppenstroms der Lyriden sind ab Mitte April in Richtung Osten an Orten mit wenig Lichtverschmutzung zu sehen.

„Die ersten Sternschnuppen sehen wir kurz nach Vollmond ab dem 16. April“, sagt der Astrophysiker. „Sein Maximum erreicht der alljährliche Meteorschauer jedoch erst am Tag nach Ostermontag, also am 22. April. Zu diesem Datum wandert die abnehmende Mondsichel erst in der Morgendämmerung über den Horizont, sodass der Mond unsere Beobachtung kaum stört.“

Frühlingssternbilder ziehen ein

Mit dem Sternbild Leier taucht jetzt bereits ein Vorbote des Sommers am östlichen Himmel auf, während sich typische Wintersternbilder wie Orion in westlicher Himmelsrichtung endgültig verabschieden.

Unterhalb des Großen Wagens zeigt sich das sogenannte Frühlingsdreieck. „Dieses Muster ist kein anerkanntes Sternbild der Internationalen Astronomischen Union, sondern verbindet die auffälligsten Sterne der Sternbilder Löwe, Jungfrau und Bärenhüter, Bootes, zu einer großflächigen Figur“, erklärt Voss. Der Löwe gilt als Leitsternbild des Frühlings und schreitet in den kommenden Wochen über den Nachthimmel.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Natur & Umwelt

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Natur & Umwelt.

Alle Natur & Umwelt-Artikel
NIH installiert Solar-Parkdach – Projekt zwischen Verwaltungswechsel und Klimapolitik
Natur & Umwelt

NIH installiert Solar-Parkdach – Projekt zwischen Verwaltungswechsel und Klimapolitik

15. Oktober 2026

Die US-Gesundheitsbehörde NIH hat Solarmodule über einem Hauptparkhaus installiert. Das vor der Trump-Amtszeit gestartete Projekt wirft Fragen über die Zukunft grüner Bundesinfrastruktur auf.

Sesame Street zeigt Löwen-Safari in Kenia: Edutainment für Naturschutz
Natur & Umwelt

Sesame Street zeigt Löwen-Safari in Kenia: Edutainment für Naturschutz

15. Oktober 2026

Elmo und Abby Cadabby lernen auf einer Safari-Fahrt durch Kenia, wie Löwinnen ihre Rudel führen. Das Format verbindet Kinderunterhaltung mit Wildlife-Bildung.

Schweizer Gletscher als Maßstab: Antarktis verliert 83-mal mehr Eis pro Jahr
Natur & Umwelt

Schweizer Gletscher als Maßstab: Antarktis verliert 83-mal mehr Eis pro Jahr

2. Oktober 2026

Schweizer Gletscher verlieren jährlich 2 Kubikkilometer Eis. Diese sichtbare Veränderung macht das Ausmaß der polaren Eisverluste greifbar: Die Antarktis verliert seit 2000 durchschnittlich 150 Gigatonnen pro Jahr.

Klimabewegung kämpft mit "Climate Hushing" – Selbstzensur bremst Fortschritt
Natur & Umwelt

Klimabewegung kämpft mit "Climate Hushing" – Selbstzensur bremst Fortschritt

29. September 2026

Klimawissenschaftlerin Katharine Hayhoe und Musiker Adam Met warnen vor interner Kritik innerhalb der Klimabewegung. Das Phänomen "Climate Hushing" führt dazu, dass Akteure ihre Botschaften aus Angst vor Anfeindungen…

← Zurück zu Natur & UmweltZur Startseite