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Sternenhimmel im November 2016
Bildquelle nicht angegeben
Natur & Umwelt

Sternenhimmel im November 2016

Am 14. November erwartet uns ein besonders beeindruckender Anblick. Denn an diesem Tag fällt der Vollmond fast genau mit dem erdnächsten Punkt der Mondbahn, dem sogenannten Perigäum, zusammen. Dadurch erscheint der Vollmond bis zu 30 Prozent heller und bis zu 14 Prozent größer am Nachthimmel als normal.
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Natur & Umwelt
Artikelbild

Am 14. November erwartet uns ein besonders beeindruckender Anblick. Denn an diesem Tag fällt der Vollmond fast genau mit dem erdnächsten Punkt der Mondbahn, dem sogenannten Perigäum, zusammen. Dadurch erscheint der Vollmond bis zu 30 Prozent heller und bis zu 14 Prozent größer am Nachthimmel als normal.

Einen so stark ausgeprägten "Supermond" wie diesmal gab es nicht mehr seit dem Jahr 1948. Den nächsten ähnlich nahen und großen Vollmond wird es erst wieder am 15. November 2034 geben. Es lohnt sich also, den Trabanten der Erde einmal ausgiebig zu bewundern oder zu fotografieren. Sollte das Wetter nicht mitspielen, gibt es am 14. Dezember noch einmal eine Chance: Auch dann wird es noch einmal einen fast so nahen und großen Vollmond geben.

Am 25. November ist der Supermond zwar längst wieder zur schmalen Sichel geschrumpft. Diese aber wandert dafür gegen 4 Uhr früh sehr nah am hellen Jupiter vorbei. Beide trennen dann nur rund 1,5 Grad – auch das ein schöner Anblick.

Sternschnuppen, die Erste:  die Tauriden

Und noch ein weiteres leuchtendes Highlight gibt es im November – und das gleich zweimal: Es erwarten uns zwei Meteorschauer. Den Anfang machen um den 10. November herum die Nördlichen Tauriden. Dieser Sternschnuppen-Regen hat seinen Ursprung in Staubteilchen aus dem Schweif des Kometen 2P/Encke. Die Erde passiert einen Teil dieses Schweifs in der ersten Novemberhälfte und dabei treffen viele dieser Partikel auf die Erdatmosphäre und verglühen.

Weil einige dieser Staubteilchen relativ groß sind, gibt es bei diesem Meteorschauer zwar nur wenige Sternschnuppen pro Stunde, dafür ist der Anteil besonders heller "Feuerkugeln" höher als bei manch einem bekannteren Sternschnuppen-Regen. Zudem kann man die Meteore in der zweiten Nachthälfte ganz ohne den störenden Mond beobachteten.

Artikelbild

Alpsdake / CC BY-SA 3.0

Deutlich bekannter ist der Meteorschauer der Leoniden. Er erreicht in der Nacht vom 17. auf den 18. November seinen Höhepunkt. Wie die leuchtenden Sternschnuppen dabei ihren Ursprung im Sternbild Löwe zu haben scheinen, heißen sie nach ihm Leoniden. In Wirklichkeit jedoch gehen sie auf den Staubschweif des Kometen 55P/Temple-Tuttle zurück, den die Erde um diese Zeit durchfliegt.

Alle 33 Jahre, wenn die Erde durch einen besonders dichten Teil dieses Staubschweifs fliegt, kann man am Himmel einen wahren Sternschnuppen-Schwarm beobachten. Zuletzt war dies im Jahr 2003 der Fall. Astronomen schätzen, dass die Leoniden uns in diesem Jahr aber nur bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde bescheren werden. Damit fällt dieser Schauer diesmal eher bescheiden aus. Hinzu kommt, dass der Mond in dieser Nacht noch fast dreiviertel groß und prominent am Himmel steht und viele der Meteore überstrahlen wird.

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