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Sternschnuppen-Regen: Die Geminiden kommen!
Bildquelle nicht angegeben
Natur & Umwelt

Sternschnuppen-Regen: Die Geminiden kommen!

Die Geminiden gehören zu den ergiebigsten unter den jährlichen Sternschnuppen-Regen – und zu den spektakulärsten. Denn typisch für diesen Meteorschauer sind vielen hellen, gelblich-weiß leuchtenden Meteore, die selbst an nicht ganz so dunklen Standorten sichtbar sind. Schon in den Tagen vor dem Höhepunkt des…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Natur & Umwelt
Artikelbild

Sky & Telescope / Alan Dyer

Die Geminiden gehören zu den ergiebigsten unter den jährlichen Sternschnuppen-Regen – und zu den spektakulärsten. Denn typisch für diesen Meteorschauer sind vielen hellen, gelblich-weiß leuchtenden Meteore, die selbst an nicht ganz so dunklen Standorten sichtbar sind. Schon in den Tagen vor dem Höhepunkt des Meteorschauers steigt die Menge der über den Himmel rasenden Sternschnuppen deutlich an.

"Die Geminiden sind einer der beiden besten Meteorschauer des Jahres", erklärt Alan MacRobert vom Sky & Telescope Magazin. "Manchmal sind sie sogar noch eindrucksvoller als die besser bekannten Perseiden im August." Rund 100 Sternschnuppen pro Stunde könnten in diesem Jahr zu sehen sein.

Warum der Meteorschauer Geminiden heißt

Scheinbarer Ausgangspunkt der Sternschnuppen ist bei den Geminiden das Sternbild der Zwillinge – nach seinem lateinischen Namen "Gemini" ist der Meteorschauer daher benannt. Dieses Sternbild geht im Dezember schon früh am Abend auf und steht dann die ganze Nacht relativ hoch am Himmel – beste Bedingungen für das Sternschnuppen-Schauen. Denn den Großteil der Nacht verteilen sich die Meteore über den gesamten Nachthimmel.

Artikelbild

Sky & Telescope / Gregg Dindermann

Weil die Meteore des Geminiden-Schauers relativ langsam fliegen, können gerade die helleren von ihnen einige Minuten am Himmel ihre Leuchtspur ziehen. Am Abend, wenn die Zwillinge noch nahe am Horizont stehen, ist ihre Bahn dabei fast waagegerecht. Die Sternschnuppen entstehen, weil die Erde zurzeit durch eine Wolke aus Staub und erbsengroßen Steinbröckchen fliegt. Diese kleinen Partikel rasen durch die obere Erdatmosphäre und verglühen dabei – als Sternschnuppen.

Höhepunkt am 14. Dezember morgens

In diesem Jahr liegt das Maximum der Geminiden am Morgen des 14. Dezember gegen 07:30 Uhr. Aber schon in den Nächten davor und in der Nacht zum 15. Dezember lohnt sich der Blick an den Himmel. Denn typischerweise steigen die Sternschnuppenraten zum Maximum hin langsam an. Die meisten besonders großen und hellen Meteore fallen zudem sogar erst direkt nach dem Höhepunkt des Geminiden-Schauers. Denn erst dann passiert die Erde den Teil der Staubwolke mit den größeren Partikeln.

Die Wetteraussichten sind trotz des momentan eher schmuddeligen Winterwetters gar nicht so schlecht: Laut den Meteorologen liegen die Chancen auf einen klaren Nachthimmel in den nächsten Tagen für Deutschland bei rund 50 Prozent. Und selbst wenn es bewölkt ist, soll es immer wieder Wolkenlücken und wenig Regen geben.

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