Stresskiller - So steigern Grünpflanzen die Produktivität um 15%
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Stresskiller - So steigern Grünpflanzen die Produktivität um 15%

Bild: Foto: Radomianin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Effektive Schadstoff- und Feinstaubfilter

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Effektive Schadstoff- und Feinstaubfilter

Pflanzen sind die Schadstoff- und Feinstaubfilter der Natur. Studien zeigen, dass Zimmerpflanzen verschiedene Giftstoffe aus der Raumluft filtern und in für sie nützliche Stoffe umwandeln oder abbauen können. Dazu zählen unter anderem krebserregende Benzole und Formaldehyd. Aber auch normalen Haus- oder Feinstaub "fangen" Zimmerpflanzen verlässlich ein. Ab einer gewissen Luftfeuchtigkeit sinkt der Staub aus der Raumluft herab und legt sich auf die Pflanzenblätter. Diese lassen sich danach - je nach Größe - mit einem weichen Baumwolltuch abwaschen oder mit lauwarmem Wasser abduschen. Ein Tipp für den Sommer: Stellen Sie Ihre Zimmerpflanzen bei leichtem Regen ins Freie! Viele Gewächse lieben die warme Dusche von oben und bedanken sich dafür mit saftig grünen Blättern. Vermeiden Sie jedoch, die Pflanzen direkter Sonne auszusetzen. Übrigens: Als exzellente Schadstoff- und Feinstaubfilter für Heim und Büro gelten Einblatt, Efeutute und Grünlilie.

Ästhetische Schalldämpfer & Raumtrenner

Zimmerpflanzen in ansprechenden Pflanzgefäßen und großen Blättern mit dichtem Wuchs eignen sich zudem hervorragend als Schalldämpfer, Raumtrenner oder Sichtschutz. Und das gilt für zu Hause wie auch für das Büro: Wissenschaftler fanden heraus, dass Pflanzen störende Hintergrundgeräusche absorbieren oder reflektieren und damit mindern können. Übrigens: Je mehr Grünpflanzen Sie aufstellen und je dichter diese gewachsen sind, umso ausgeprägter ist der schalldämpfende Effekt! Gerade im Büro ein nicht zu vernachlässigender Aspekt.

Große Onlineshops, die sich auf den Vertrieb von Pflanzkübeln spezialisiert haben, welche zum Sichtschutz und zur Raumtrennung geeignet sind, empfehlen oft auch direkt die passenden Pflanzen. Gesehen beispielsweise auf Pflanzwerk.de.

Praktische Sauerstoffspender

Bei der Nahrungsaufnahme, auch Fotosynthese genannt, ziehen Pflanzen Kohlendioxid (CO2) aus der Luft und geben Sauerstoff und Wasserdampf an sie ab. Sauerstoff ist nicht nur die Grundvoraussetzung für jedes Leben. Wir brauchen ihn auch, um wach und leistungsfähig zu sein. Deshalb stellen sich in Räumen mit mangelnder Sauerstoffversorgung schnell Müdigkeit und Konzentrationsstörungen ein. Eine Innenraumbegrünung hilft, die zur Neige gehenden Sauerstoffreserven aufzufüllen. Übrigens: Wenn sich Staub auf die Spaltöffnungen der Blätter setzt, können sie viel weniger CO2 aufnehmen. Deshalb erhöht regelmäßiges Abstauben der Pflanzen auch die Produktion von Sauerstoff.

Angenehme Luftbefeuchter

Pflanzen, deren Blätter viele Spaltöffnungen haben, wie zum Beispiel Hibiskus, Zimmerlinde oder Zyperngras, produzieren bei der Fotosynthese viel Feuchtigkeit. Das erhöht die relative Luftfeuchtigkeit eines Raumes. Als besonders gute Luftbefeuchter gelten Hydrokulturen. Diese wurzeln statt in organischem Material in einer Nährlösung, die sie permanent mit Feuchtigkeit versorgt. Experten schätzen, dass diese Pflanzenhaltung die relative Luftfeuchtigkeit in einem Raum um 5 bis 10 % erhöhen kann

Vor allem im Winter, wenn die Luftfeuchtigkeit aufgrund der Heizung viel zu niedrig ist, reizt die trockene Luft Hals, Rachen und Nasenschleimhäute. Hier können Zimmerpflanzen dabei helfen, das Raumklima zu verbessern und gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Erkältungssymptome wie Kratzen im Hals zu reduzieren. Grünpflanzen statt Klimaanlage - das ist nicht nur die optisch schönere, sondern auch die umweltfreundlichere Alternative. Zu empfehlen sind hier unter anderem Papyrusgras, Dieffenbachie, Fensterblatt und Philodendron.

Natürliche Stresskiller

Studien aus unterschiedlichen Ländern konnten inzwischen zeigen, dass Blumen und Pflanzen dekorativ gestaltet das Stressniveau von Menschen deutlich senken können. Diese Wirkung hängt mit vielen bereits genannten Eigenschaften der Pflanzen zusammen. So können ein anhaltend schlechtes Raumklima oder ständige Hintergrundgeräusche Stressfaktoren sein, die sich ungünstig auf die Gesundheit auswirken. Da verwundert es nicht, dass Mitarbeiter in Büros mit vielen Blumenkübeln, Blumen und Pflanzen  im Durchschnitt einen niedrigeren Blutdruck haben als ihre Kollegen in Räumen ohne Innenraumbegrünung. Pflanzen haben eine entspannende Wirkung: Alleine der Anblick von Pflanzengrün kann stressbedingte Spannungszustände lindern, heißt es. (Liste natürlicher Stresskiller)

Grüne Motivations- und Produktivitätsförderer

Grünpflanzen können aber nicht nur die Gesundheit positiv beeinflussen. Auch die Motivation, Konzentration und Kreativität von Mensch und Mitarbeitern steigt mit der Innenraumbegrünung. Der Anblick der Pflanzen wirkt erfrischend und kann neuen Ansporn geben, was sich zum Beispiel in der Produktivität niederschlägt. Zu diesem Ergebnis kam jüngst auch die Clean-Air Studie, die gleichzeitig zu dem Ergebnis kam, dass die Produktivität von Mitarbeitern in grün gestalteten und bepflanzten Büros um bis zu 15% steigern ließ. Also eine einfache und effektive Leistungssteigerung. Aber auch kranke Menschen erholen sich in Anwesenheit von Grünpflanzen schneller und gelangen wieder zu Kräften.

(Quelle: https://www.pflanzwerk.de/pflanzkuebel-fuer-buero-und-innenraumgestaltung)

All diese Eigenschaften von Zimmerpflanzen erhöhen die Wohn- und Arbeitsqualität und fördern damit die Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Arbeits- und Lebenszufriedenheit.

Bessere Gründe für eine Innenraumbegrünung gibt es nicht!

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