Die Neiße entspringt in Nová Ves bei Jablonec. Doch nur die ersten Kilometer des Oder-Neiße-Radweges führen auch durch Tschechien. Schon bald erreichen Sie mit Hartau und Zittau die ersten deutschen Orte, die auf dem weiten Weg bis ans Stettiner Haff liegen. Der Radweg verläuft fast vollständig entlang der deutsch-polnischen Grenze und dabei immer westlich der Flüsse. Die Europastadt Görlitz/Zgorzelec lädt zum Besuch der Altstadt ein und Bad Muskau hat mit dem von Fürst Pückler gestalteten Landschaftspark ein UNESCO-Welterbe zu bieten.
Trennlinie "im Fluss"
In der Grenzstadt Guben wird die historische Bedeutung der Gesamtregion deutlich, denn Guben und das polnische Gubin waren bis 1945 eine Stadt und wurden mit der Festlegung der Neiße als Grenze geteilt. Nur ein paar Kilometer nördlich bei Ratzdorf verabschiedet sich die Neiße und fließt in die Oder, die von nun an die Richtung der Reise vorgibt. Dann trifft der Radweg auf Eisenhüttenstadt und Frankfurt an der Oder, und danach dominiert die Weite des Flusses wieder die Natur.
Durch dünn besiedeltes Gebiet geht es hinein ins Oderbruch und in den Nationalpark Unteres Odertal, der eine unglaubliche Artenvielfalt bietet. Allein 120 Vogelarten brüten in diesem Landstrich. Weiter nördlich bei Mescherin heißt es dann Abschied nehmen von der Oder, die nach Polen abbiegt. Zielstrebig geht es jetzt dem Stettiner Haff entgegen, bis in Ueckermünde eine eindrucksvolle Reise zu Ende geht.
Bitte hier absteigen!
Zittau (Fastentücher), St. Marienthal (Kloster), Görlitz (Altstadt), Einsiedel (Kulturinsel), Bad Muskau (UNESCO-Welterbe Landschaftspark), Forst (Rosengarten), Guben/Gubin (Stadtzentrum), Neuzelle (Klosteranlage mit Barockgarten), Eisenhüttenstadt (Flächendenkmal), Frankfurt/Oder (Marienkirche), Küstrin (Fort Gorgast), Criewen (Nationalparkhaus), Vierraden (Tabakmuseum), Ueckermünde (Schloss der Pommerschen Herzöge).




