Diese Gebilde, die über Generationen immer wieder repariert und ausgebaut werden, können drei Meter hoch und mehrere hundert Meter lang werden und damit die Landschaft entscheidend prägen. Während man früher vor allem Schäden sah, die durch die Überflutung von Straßen und Eisenbahnstrecken oder Land- und Forstwirtschaftsflächen entstanden, hat man inzwischen - nicht zuletzt durch die gehäuften Flutkatastrophen - begriffen, dass die Biberarchitektur durch Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit und eine Vielzahl an Staubecken das Wasser reinigt, die Erosion reduziert, Hochwasser bindet und die Artenvielfalt fördert.

Bild: Foto: Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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