Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Natur & Umwelt/Artikel
Warum klappt der Wintersport?
Bildquelle nicht angegeben
Natur & Umwelt

Warum klappt der Wintersport?

In jedem Winter erwartest du sicher sehnsüchtig den ersten Schnee. Dann holst du deinen Schlitten oder die Skier aus dem Schuppen. Und schon saust du den nächsten Hang hinunter. Doch hast du dich schon mal gefragt, wieso Skier und Schlitten den schneebedeckten Hang überhaupt hinunter gleiten? Finde es selbst heraus!
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Natur & Umwelt

In jedem Winter erwartest du sicher sehnsüchtig den ersten Schnee. Dann holst du deinen Schlitten oder die Skier aus dem Schuppen. Und schon saust du den nächsten Hang hinunter. Doch hast du dich schon mal gefragt, wieso Skier und Schlitten den schneebedeckten Hang überhaupt hinunter gleiten? Finde es selbst heraus!

Du brauchst:

ein Tablett

Die Schwerkraft gibt den Schwung

Klar, Schwerkraft ist dir ein Begriff. Könntest du ihn auch erklären? Die Massenanziehung oder Gravitation ist die Kraft, mit der sich Körper untereinander anziehen. Diese Anziehungskraft der Erde nennt man auch Schwerkraft. Durch die Schwerkraft bekommen Gegenstände auf der Erde Gewicht.

Das merkst du beispielsweise schmerzlich, wenn dir ein Hammer auf den Fuß fällt.

Beim Wintersport wie Skifahren oder Rodeln nutzt du die Schwerkraft aus. Denn je steiler der schneebedeckte Hang ist, desto schneller wird die Fahrt.

Diesen Effekt kannst du sogar in deinem Zimmer mit einem Bauklotz und einem Tablett ausprobieren: Lege den Bauklotz auf das Tablett am Boden. Hebe langsam eine Seite des Tabletts an. Der Bauklotz rutscht der Schwerkraft folgend langsam nach unten. Teste das mehrmals. Folgendes passiert: Je steiler du das Tablett anhebst, desto schneller rutscht der Bauklotz. Genauso ergeht es dir auf dem Schlitten beim Rodeln.

Warum brauchst du Schnee? 

Die Schwerkraft verleiht dir also den nötigen Schwung. Dennoch brauchst du zum Ski- oder Schlittenfahren auch noch Schnee. Warum? Wenn du einen Hang hinunter fährst, bildet sich zwischen den Skiern oder den Schlittenkufen und der Schneedecke ein dünner Wasserfilm.

Bei den Skiern entsteht durch Reibung Wärme. Durch die Reibungswärme schmilzt etwas Schnee zu einem Wasserfilm, auf dem du gleitest. Du fährst sozusagen auf Wasser Ski. Dein Körpergewicht übt außerdem Druck aus und verstärkt das Ganze noch. Auch beim Schlitten spielt der Druck der Kufen eine große Rolle. Er lässt den Schnee direkt zu einem Wasserfilm schmelzen.

Probier das mal aus: Lege ein paar Eiswürfel auf ein Tablett. Lege als unterschiedlich schwere Gewichte verschieden große Bauklötze auf diese Eiswürfel. Beobachte, in welcher Reihenfolge die Eiswürfel schmelzen. Der Eiswürfel mit dem schwersten Gewicht wird durch den großen Druck zuerst geschmolzen sein, der mit dem kleinsten Gewicht natürlich zuletzt.

Schlittschuhlauf und Co. 

Jetzt weißt du, wie dein Wintersport funktioniert: Schwerkraft, Reibung und Druck machen’s möglich. Auch beim Schlittschuh fahren entsteht durch den Druck der Kufen auf dem Eis ein dünner Wasserfilm, auf dem du so schön gleiten kannst.

Und auch andere Wintersportler nutzen das Wissen um diese Effekte: Bobfahrer tragen beispielsweise bis zu 13 Kilogramm schwere Bleiwesten, um einen stärkeren Druck auf die Bahn zu bekommen und so an Geschwindigkeit zu gewinnen.

Die Curlingspieler wiederum kehren eifrig mit dem Besen, um die Reibung zu erhöhen, damit ihr flachrunder Spielstein sein Ziel auf der Eisbahn erreicht.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Natur & Umwelt

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Natur & Umwelt.

Alle Natur & Umwelt-Artikel
NIH installiert Solar-Parkdach – Projekt zwischen Verwaltungswechsel und Klimapolitik
Natur & Umwelt

NIH installiert Solar-Parkdach – Projekt zwischen Verwaltungswechsel und Klimapolitik

15. Oktober 2026

Die US-Gesundheitsbehörde NIH hat Solarmodule über einem Hauptparkhaus installiert. Das vor der Trump-Amtszeit gestartete Projekt wirft Fragen über die Zukunft grüner Bundesinfrastruktur auf.

Sesame Street zeigt Löwen-Safari in Kenia: Edutainment für Naturschutz
Natur & Umwelt

Sesame Street zeigt Löwen-Safari in Kenia: Edutainment für Naturschutz

15. Oktober 2026

Elmo und Abby Cadabby lernen auf einer Safari-Fahrt durch Kenia, wie Löwinnen ihre Rudel führen. Das Format verbindet Kinderunterhaltung mit Wildlife-Bildung.

Schweizer Gletscher als Maßstab: Antarktis verliert 83-mal mehr Eis pro Jahr
Natur & Umwelt

Schweizer Gletscher als Maßstab: Antarktis verliert 83-mal mehr Eis pro Jahr

2. Oktober 2026

Schweizer Gletscher verlieren jährlich 2 Kubikkilometer Eis. Diese sichtbare Veränderung macht das Ausmaß der polaren Eisverluste greifbar: Die Antarktis verliert seit 2000 durchschnittlich 150 Gigatonnen pro Jahr.

Klimabewegung kämpft mit "Climate Hushing" – Selbstzensur bremst Fortschritt
Natur & Umwelt

Klimabewegung kämpft mit "Climate Hushing" – Selbstzensur bremst Fortschritt

29. September 2026

Klimawissenschaftlerin Katharine Hayhoe und Musiker Adam Met warnen vor interner Kritik innerhalb der Klimabewegung. Das Phänomen "Climate Hushing" führt dazu, dass Akteure ihre Botschaften aus Angst vor Anfeindungen…

← Zurück zu Natur & UmweltZur Startseite