Warum salzt man das Wasser beim Kochen von Nudeln?
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Warum salzt man das Wasser beim Kochen von Nudeln?

Bild: Foto: Rbrechko, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Hinzufügen von Salz in das Wasser beim Kochen hat verschiedene günstige »Nebeneffekte«.

Zunächst wird der Siedepunkt dadurch erhöht. Jetzt könnte man natürlich meinen, dass das Kochen dadurch mehr Energie braucht, aber so ist es nicht. Durch die höhere Kochtemperatur wird die Garzeit erheblich gesenkt. Dagegen ist die »verlorene« Zeit bis zum Einsetzen des Wasserkochens vernachlässigbar. Sprich: Höherer Siedepunkt bedeutet höhere Kochtemperatur und dadurch deutlich schnellere Garzeit.

Außerdem hat das »Salz in der Suppe« noch einen anderen günstigen Nebeneffekt: Es geht dabei keinesfalls darum, das Gericht bereits bei der Zubereitung zu salzen, im Gegenteil! Durch das Salzen des Wassers werden der Salzgehalt des Wassers und der Salzgehalt der Nudeln schon vorher quasi »manuell« ausgeglichen. Das sorgt dafür, dass der Geschmack in der Nudel bleibt. Würde man Nudeln in ungesalzenem Wasser kochen, würde der »Salzausgleich« beim Kochen geschehen. Die Nudeln schmecken dann wässriger und weniger kräftig, während ein Teil des Geschmackes ins Wasser fließt - was natürlich beim Kochen von Nudeln sinnlos ist.

Das kann wiederum beim Kochen von Fleisch oder bei Gemüse (z. B. in einer Suppe) ein gewünschter Effekt sein, um eine schmackhafte Soße oder eine Bouillon zuzubereiten. Hier wird das Wasser dann dementsprechend nicht gesalzen. Wenn man jedoch »nur« Gemüse kochen will, salzt man das Wasser natürlich genauso wie beim Zubereiten der Nudeln, um den Geschmack zu »konservieren«.

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