Wasserkonflikte sind kein Phänomen des Klimawandels, sondern ziehen sich durch die gesamte amerikanische Geschichte. Das neue Sachbuch "When the Well Is Dry" dokumentiert zwei historische Episoden, in denen Wasserversorgung zur strategischen Waffe wurde – und deutet damit auf ein wiederkehrendes historisches Muster hin.
Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs zerstörten britische Truppen die einzige dampfbetriebene Wasserpumpe in Amerika. Ein Jahrhundert später griffen Farmer im kalifornischen Owens Valley wiederholt den Los Angeles Aqueduct mit Sprengstoff an, weil sie der Metropole vorwarfen, ihr Wasser zu entwenden.
Das zentrale Argument des Buches: Wasserkonflikte sind nicht nur ein zukünftiges Szenario, sondern ein Muster mit tiefen historischen Wurzeln. Von gezielter militärischer Sabotage über innerstaatliche Gewalt bis hin zu Verteilungskonflikten – die Kontrolle über Wasserversorgung war und bleibt eine Machtfrage. Diese historischen Lektionen könnten für aktuelle Ressourcenkonflikte dringend relevant sein.
Das Buch "When the Well Is Dry" erscheint beim New Press Verlag und dokumentiert die Verbindung zwischen Wasserversorgung, bewaffneten Konflikten und politischen Verhandlungen.




