Am Anfang war das Wasser - und ohne Wasser hätte Leben auf der Erde auch gar nicht erst entstehen können. Nur ein Bruchteil des Wassers auf der Erde ist Süßwasser und damit genießbar. Die so genannte Hydrosphäre, das heißt die Gesamtheit des Wassers auf der Erde, wird in drei Bereiche eingeteilt, die Meere, die Binnengewässer und das Wasser in der Atmosphäre. Den größten Wasseranteil nehmen mit 97,3% die Meere ein, 2,7% das Süßwasser der Kontinente und nur ein prozentual sehr geringer Teil der Gesamtmenge befindet sich in der Atmosphäre.
Die Wassermassen der Kontinente verteilen sich auf Gletscher, Grundwasser, Seen und Fließgewässer. Außerdem existieren noch die Süßwasserspeicher im Polareis der Arktis und Antarktis. Ob in gasförmigem Zustand in der Atmosphäre, in flüssiger Form in den Ozeanen, Flüssen und als Grundwasser oder in festem Zustand als Eis der Polkappen und Gletscher - in jedem Aggregatzustand ist Wasser das Lebenselexier.
Seit Ende des 18. Jahrhunderts ist bekannt, dass Wasser kein chemisches Element ist, sondern eine Verbindung aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Zusammen bilden sie das geruch - und geschmacklose, farblose und lichtdruchlässige Wassermolekül H2O. Doch was macht Wasser eigentlich so wertvoll? Warum ist es weich und kann zugleich unglaublich hart sein - und was hat es mit der berühmten "Anomalie des Wassers" auf sich?

Bild: Foto: Gerd Eichmann, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
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