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Wasserstoffantrieb
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Natur & Umwelt

Wasserstoffantrieb

Würden Sie die Flüssigkeit trinken, die aus dem Auspuff Ihres Autos tropft? Bei den Kraftwagen der Zukunft könnte das durchaus möglich sein. Wenn es nach dem Willen einiger Vordenker aus der Automobilindustrie geht, entsteht in den modernsten Motoren nur noch Wasser als Abfallprodukt. Der Treibstoff, der dies…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Natur & Umwelt

Würden Sie die Flüssigkeit trinken, die aus dem Auspuff Ihres Autos tropft? Bei den Kraftwagen der Zukunft könnte das durchaus möglich sein. Wenn es nach dem Willen einiger Vordenker aus der Automobilindustrie geht, entsteht in den modernsten Motoren nur noch Wasser als Abfallprodukt. Der Treibstoff, der dies möglich macht, heißt Wasserstoff. Wenn er mit Sauerstoff reagiert, entsteht reines Wasser – und Energie, die ein Fahrzeug antreiben kann.

Elektronen treiben Motor an

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, um Wasserstoff und Sauerstoff zur Fortbewegung einzusetzen. Die Erste ähnelt stark dem Prinzip der heutigen Verbrennungsmotoren. Statt Benzin oder Diesel wird einfach Wasserstoff im Kolben verbrannt. Die Alternative dazu ist die kalte Verbrennung in einer so genannten Brennstoffzelle.

Artikelbild

Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Auf beiden Seiten einer dünnen Kunststoffmembran strömen Wasserstoff und Luftsauerstoff entlang. Kämen die beiden Molekülsorten in Berührung, würden sie heftig miteinander reagieren. Doch die Membran ist nur für Protonen, die Kerne von Wasserstoffatomen, durchlässig. Um dennoch zum Sauerstoff zu gelangen, lassen die Wasserstoffatome an einer Elektrode ihre Elektronen zurück. Der Weg durch die Kunststoffmembran steht ihnen jetzt offen. Anders steht es um die Elektronen. Diese müssen über elektrische Leitungen einen Umweg in Kauf nehmen – und dabei noch einen Elektromotor antreiben. Sind die Elektronen, die Protonen und der Sauerstoff auf der anderen Seite schließlich vereint, entsteht gewöhnliches Wasser.

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