Wespen: Sie sind wieder im Anflug!
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Wespen: Sie sind wieder im Anflug!

Bild: Foto: Rbrechko, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Grund: Die Wärme und Trockenheit der vergangenen Monate haben optimale Bedingungen geboten, damit sich die Populationen gut entwickeln konnten. Naturschützer freut das, denn die Hautflügler sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ökosysteme. Sie bestäuben Blüten und fungieren als nützliche Schädlingsbekämpfer, weil sie Insekten jagen. Zudem sind sie auch selbst eine willkommene Nahrungsquelle für Tiere wie Hornissen oder Vögel.

Bernie / Gemeinfrei

Der Grund: Die Wärme und Trockenheit der vergangenen Monate haben optimale Bedingungen geboten, damit sich die Populationen gut entwickeln konnten. Naturschützer freut das, denn die Hautflügler sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ökosysteme. Sie bestäuben Blüten und fungieren als nützliche Schädlingsbekämpfer, weil sie Insekten jagen. Zudem sind sie auch selbst eine willkommene Nahrungsquelle für Tiere wie Hornissen oder Vögel.

Nur zwei lästige Arten

Trotzdem wünscht sich der ein oder andere dieser Tage wohl, dass es den Wespen nicht so gut ginge. Von den einigen hundert in Deutschland heimischen Wespenarten sind es dabei jedoch nur zwei, die uns in der Regel lästig werden: die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe. Während alle anderen Spezies unser Essen in Ruhe lassen, fliegen diese beiden Arten förmlich auf alles, was auch wir mögen.

Was also tun? Das einfachste ist wohl, die Verlockungen für die Plagegeister so gut es geht zu minimieren. Ein Deckel auf dem Glas und eine Abdeckung für Schüsseln und Platten hilft dabei, Wespen vom Tisch fernzuhalten. Spätestens wenn die Leckereien auf dem Teller landen, bekommen aber auch die Insekten Wind davon.

pixabay.com, zebrahaus

Ruhe bewahren und ablenken

Dann gilt es vor allem, Ruhe zu bewahren: Wespen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Hektisches Schlagen macht die Tiere ebenso aggressiv wie wenn sie weggepustet werden. Denn das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt im Wespennest als Alarmsignal. Auch das Töten der Tiere ist nicht zu empfehlen – zum einen aus Naturschutzgründen, zum anderen weil sterbende Wespen einen chemischen Hilferuf aussenden, der ihre Artgenossen auf den Plan ruft.

Hilfreich kann dagegen eine Ablenkfütterung sein. Bei einem Projekt für "Jugend forscht" fanden Schüler heraus, dass sich dafür am besten überreife Weintrauben eignen. Fünf bis zehn Meter vom eigentlichen Ort des Geschehens aufgestellt, sollen die Früchte die Wespen in Schach halten.

pixabay.com, bernswaelz

Was tun bei einem Stich?

Schwirren auffällig viele Wespen im Garten oder auf dem Balkon herum, könnte aber nicht nur das Essen auf dem Tisch der Grund dafür sein – womöglich befindet sich in der Nähe ein Nest. Dies ist nicht weiter problematisch, solange niemand gestört wird. Kommen jedoch regelmäßig Personen dicht an der Stelle vorbei, muss ein Profi her, der das Nest umsiedeln kann. Auf eigene Faust entfernen sollte man Wespennester dagegen niemals. Viele Arten sind in Deutschland streng geschützt.

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal zu einem Stich, hilft eine halbierte Zwiebel oder ein kühlendes Gel gegen die Schmerzen. Wirklich gefährlich kann das Wespengift nur Allergikern werden – oder wenn es in Mund oder Rachen injiziert wird. Bei starken Schwellungen, Atemnot, Schwindel oder Übelkeit sollte umgehend ein Arzt aufgesucht oder die 112 gewählt werden.

SecretDisc / CC BY 2.5

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