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Grundsätzlich gilt die Straßenverkehrsordnung, die im Paragraf 2 besagt: „(3a) Der Führer eines Kraftfahrzeuges darf dies bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte nur fahren, wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die unbeschadet der allgemeinen Anforderungen an die Bereifung den Anforderungen des § 36 Absatz 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung genügen.“ In die Gruppe dieser Reifen fallen sowohl Allwetterreifen (mit M+S-Kennung) als auch klassische Wintermodelle. Die wichtigsten Fragen zur Winterreifenpflicht beantwortet darüber hinaus der ADAC.
Allwetterreifen sind eine Alternative, die mit diesen Vor- und Nachteilen aufwarten:
Vorteile von Allwetterreifen. Allwetterreifen gibt es mittlerweile von allen namhaften Reifenherstellern. Die Intention dieser war und ist es, ihren Kunden ein möglichst hohes Maß an Komfort zu ermöglichen. Das Nicht-Wechseln der Räder von Sommer- auf Winterreifen bedeutet auch, dass keine Arbeitszeit darauf verwendet wird bzw. kein Geld investiert werden muss. Die Gummimischung eines Allwetterreifens ist so austariert, dass er sowohl heißen als auch sehr kalten Temperaturen gut standhält. Besonders für ältere Fahrzeuge, die ohnehin nur noch auf Kurzstrecken fahren, kann die Anschaffung von Allwetterreifen sich lohnen.
Nachteile von Allwetterreifen. Allwetterreifen sind eine Alternative, eine gute, aber eben nur der Plan B. Daher raten Experten dazu, Allwetterreifen nicht überall zu nutzen. Überall dort, wo mit extrem hohen oder extrem niedrigen Temperaturen gerechnet werden kann, sind Allwetterreifen keine gute Idee. Auch gibt es spezielle Regelungen dazu in den verschiedenen Ländern.

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Die Entscheidung, ob es ein Allwetterreifen werden darf, oder ob ein Sommer- und ein Winter-Modell angeschafft wird, ist eine Grundsatzentscheidung bei der Reifenwahl. Anschließend gilt es zu entscheiden, welche Reifengröße die Passende ist. Wer Autoreifen kaufen muss, muss die richtige Größe zunächst herausfinden. Nur so kann dann der richtige Reifen des besten Herstellers gefunden werden. Wer online ordert, der muss die angegebene Reifengröße lediglich ins Suchformular eintragen und bekommt anschließend eine Auswahl entsprechender Reifen.
Grundsätzlich gibt es zwei Wege, um die Reifengröße ausfindig zu machen:

Wer den passenden Reifen gefunden und montiert hat, muss nun überprüfen, wie es um den Reifenluftdruck bestellt ist. Der für das Fahrzeug bestens geeignete Reifendruck ist in der Regel in der Innenklappe des Tankdeckels dokumentiert. Auch im Fahrzeugrahmen der Fahrertür werden die Richtwerte häufig dokumentiert. Den Reifenluftdruck regelmäßig zu überprüfen und ggf. nachzujustieren, ist aus vielerlei Gründen wichtig.
Wichtig ist nicht nur, den Reifenluftdruck einmalig richtig einzustellen, sondern auch regelmäßig zu überprüfen. Ein regelmäßiger Check, der oft direkt an der Tankstelle möglichst ist, ist sicherheitsrelevant. Speziell bei Reisen mit einer ungewohnt hohen Gewichtsbelastung, beispielsweise beim Familienurlaub, gilt es den Reifenluftdruck den neuen Gegebenheiten anzupassen. Neu am Markt gibt es mittlerweile Reifen mit einer Thermoplast-Speichenstruktur anstelle einer Luftbefüllung. Auch gibt es bereits Modelle am Markt, die ihr Profil je nach dem Fahrbahnmaterial ändern. Sie werden als sogenannte „adaptive Reifen“ bezeichnet.




