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Work and Travel - nach dem Abi in die Schule des Lebens
Bildquelle nicht angegeben
Allgemein

Work and Travel - nach dem Abi in die Schule des Lebens

Hinter dem Prinzip von Work and Travel steht folgender Kerngedanke: Kombination aus Reisen und Arbeiten. Sie macht einen längeren Auslandsaufenthalt möglich, gleichzeitig verdient man durch verschiedene Aushilfs- und Gelegenheitsjobs etwas Geld, um ihn (wenigstens teilweise) zu finanzieren. Unterstützung finden…
Veröffentlicht
08. Juni 2022
Lesezeit
4 Minuten
Rubrik
Allgemein
Symbolbild lebenslanges Lernen

Pixabay.com, geralt (CC0 Public Domain)

Was ist Work and Travel?

Hinter dem Prinzip von Work and Travel steht folgender Kerngedanke: Kombination aus Reisen und Arbeiten. Sie macht einen längeren Auslandsaufenthalt möglich, gleichzeitig verdient man durch verschiedene Aushilfs- und Gelegenheitsjobs etwas Geld, um ihn (wenigstens teilweise) zu finanzieren. Unterstützung finden Interessenten beispielsweise bei den Work & Travel-Programmen von wayers, zuvor Praktikawelten. Innerhalb von 18 Jahren begleitete das engagierte und erfahrene Team über 50.000 Menschen auf ihren Auslandsreisen rund um den Globus. Ob Work and Travel, Freiwilligenarbeit, Praktika im Ausland oder Save the Planet Reisen, sie befriedigen das Fernweh, die Neugier und den Entdeckungsgeist eines jeden Teilnehmers.

Riesenauswahl an Work and Travel Ländern

Unkompliziert ist für deutsche Staatsangehörige Work and Travel in allen Ländern, die eine Vereinbarung über das sogenannte Working Holiday Programm mit Deutschland getroffen haben. Dazu gehören unter anderem Australien, Chile, Hongkong, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea und Taiwan. Es gibt noch zahlreiche weitere Länder, teilweise ist die Vermittlung durch eine professionelle Agentur erforderlich. Dies gilt zum Beispiel für die USA.

Die Möglichkeit zum Auslandsaufenthalt für die Work and Travel Zeit steht in Abhängigkeit vom jeweiligen bilateralen Abkommen. Deshalb können die bestehenden Grundbedingungen je nach Land voneinander abweichen. Innerhalb der Europäischen Union benötigen EU-Bürger kein Visum. Potenzielle Worker and Traveller, die nicht über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen, informieren sich bestenfalls zunächst über die für sie geltenden Visabestimmungen des ausgewählten Ziellandes.

Beliebte Work and Travel Länder

Vergessen sollte man nicht, dass bereits vor Beginn des Work and Travel Aufenthaltes einige Kosten, darunter für die Anreise, Versicherung und ggfs. das Visa, anfallen. In den meisten außereuropäischen Ländern müssen Backpacker auch gewisse finanzielle Rücklagen nachweisen. Nachstehend beschreiben wir einige der beliebtesten Work and Travel Reiseziele inklusive möglicher Kosten.

Sonnenaufgang am Moraine Lake

Pixabay.com, jameswheeler (CC0 Public Domain)

Das Land verlockt mit seiner unendlich erscheinenden Weite, faszinierenden Vielfalt an Naturlandschaften und Wildtierarten sowie seinen modernen, multikulturellen Städten. Kanada bietet verschiedene Jobs wie Barista oder Fruitpicking, generell erhalten Backpacker eine faire Bezahlung. Work and Travel ist bis zu einem Jahr möglich – genug Zeit, um neben den Jobs Land und Menschen näher kennenzulernen. Mit folgenden Kosten muss in etwa gerechnet werden:

Australien

Es erfreut sich großer Beliebtheit bei Backpackern, sei es für einen abwechslungsreichen Individualurlaub oder für Work and Travel. Für einzigartige Erlebnisse sorgen die exotische Tierwelt, tropische Regenwälder, traumhafte Sandstrände und faszinierende Metropolen. Die Jobauswahl ist umfangreich: Junge Menschen sind sowohl in der Gastronomie und im Tourismus, zum Beispiel als Surf- oder Tauchlehrer, als auch auf Baustellen sowie Obstplantagen gefragt. Australien verfügt über einen großen Pluspunkt für Worker and Traveller: Sie können mehrmals ein Visum dafür beantragen, zudem lässt sich jeder Aufenthalt problemlos auf zwei Jahre verlängern. Die Kosten bewegen sich ungefähr in folgenden Bereichen:

Für alle, die es nach Südamerika zieht, stellt Chile für den Work and Travel Aufenthalt das ideale Ziel dar. Wüste, Vulkane und unberührte Wildnis bieten Abenteuer pur. Aber auch das brodelnde Santiago de Chile und die Künstlerstadt Valparaiso sind in jedem Fall erlebenswert. Die dortige Hauptsaison ist im deutschen Winter. In dieser Zeit finden sich die meisten Jobs, sei es im Tourismus oder in der Landwirtschaft. Das kleine Land zählt zu den günstigsten Work and Travel Zielen. Mögliche Circa-Kostenfaktoren sind:

Seiganto-ji am Nachi-Wasserfall

Pixabay.com, Pexels (CC0 Public Domain)

Bis zum 30. Lebensjahr ist Work and Travel in Japan möglich. Das Land beindruckt mit seiner facettenreichen Kultur, eindrucksvollen Landschaften und unzähligen UNESCO-Weltkulturerbestätten. Weiterhin ist die Bevölkerung für ihre außergewöhnliche Höflichkeit und Zuvorkommenheit bekannt, die den Work and Travel Aufenthalt besonders angenehm machen. Die Jobsuche ist nicht so einfach wie in anderen Ländern, denn die Anzahl der Vermittlungsagenturen ist noch nicht so groß. Fleißige Arbeitskräfte kommen vor allem auf japanischen Farmen unter. Die anfallenden Kosten sind in etwa:

Viel Natur und Städte, die vor Lebendigkeit und Geschäftigkeit, sprudeln erwarten Backpacker in den USA. Work and Travel im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist beliebt, jedoch sind verhältnismäßig hohe Ansprüche zu erfüllen. Zunächst benötigt man für den Aufenthalt von einem Jahr das sogenannte J1-Visum. Vor der Einreise muss bereits eine feste Zusage für einen Job vorliegen. Darüber hinaus darf man frühestens 30 Tage vor Tätigkeitsbeginn einreisen. Außerdem gibt es eine Arbeitseinschränkung: Während der Aufenthaltsdauer von einem Jahr darf insgesamt höchstens vier Monate gearbeitet werden, ansonsten steht Reisen auf dem Programm. Die Kostenfaktoren stellen sich ungefähr wie folgt dar:

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