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Yttrium
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Natur & Umwelt

Yttrium

Als im Jahr 1794 das erste Element der Seltenen Erden entdeckt wurde, schaute noch niemand auf einen Flachbildschirm. Heute profitieren Fernsehzuschauer allerdings von der Entdeckung des Yttriums durch den finnischen Chemiker Johan Gadolin, da ohne sie der Bildschirm reichlich farblos aussehen würde. Ein Oxidsulfid…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Natur & Umwelt
Artikelbild

Als im Jahr 1794 das erste Element der Seltenen Erden entdeckt wurde, schaute noch niemand auf einen Flachbildschirm. Heute profitieren Fernsehzuschauer allerdings von der Entdeckung des Yttriums durch den finnischen Chemiker Johan Gadolin, da ohne sie der Bildschirm reichlich farblos aussehen würde. Ein Oxidsulfid des Yttriums, aktiviert von Europium, das ebenfalls zu den Seltenen Erden gehört, bildet auf der Innenseite vieler Bildschirme den roten Leuchtstoff auf Farbbildschirmen.

Die stark phosphoreszierende Eigenschaft des Yttriums wird darüber hinaus auch für die Produktion von Leuchtstoffröhren genutzt. Aber das Seltenerdmetall ist nicht auf den Einsatz in Bildschirme beschränkt, sondern wird auch für zahlreiche weitere innovative Produkte benötigt. So etwa für die Herstellung der Lambdasonde, die im geregelten Katalysator eines Autos dafür sorgt, das stets nur das optimale Gemisch aus Luft und Kraftstoff verbrannt wird. Oder in der Nuklearmedizin. Hier wird Attrium-90 als Beta-Strahler zur Behandlung von Erkrankungen des lymphatischen Systems eingesetzt. Insgesamt findet Yttrium in den verschiedensten Industriebereichen vielfältige Anwendung.

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